Die Citigroup lagert die Verwaltung von Kundenvermögen im Wert von rund 80 Milliarden Dollar an Blackrock aus. Im Rahmen der Vereinbarung würden die Kunden weiterhin von ihren Citi-Bankern beraten, während der Vermögensverwalter die Umsetzung der Anlagestrategien übernehme, teilte die US-Großbank mit.
Die Portfolios bleiben laut Pressemitteilung unverändert und werden nun von der Infrastruktur von Blackrock unterstützt. Das Portfoliomanagement-Team wird Teil von Blackrock, jedoch innerhalb einer Citi-Abteilung innerhalb des Unternehmens – das bedeutet demnach, dass das CIM-Team unverändert bleibt und gleichzeitig Zugang zu den Tools von Blackrock erhält.
Für Citigroup-Kunden bedeutet das unterm Strich:
- Bestehende Citi Wealth-Teams bleiben weiterhin für Ihre Kundenbeziehung zuständig.
- Gewählte verwaltete Anlagestrategien bleiben im Wesentlichen unverändert, und die Portfoliomanager werden als eigene Gruppe zu Blackrock wechseln und weiterhin Citi-Kunden betreuen.
- Der leitende Portfoliomanager für das Portfolio bleibt unverändert, ein direkter Zugang für Telefonate/Besprechungen bleibt bestehen.
- Die Anlageverwaltungsgebühren bleiben unverändert.
- Die Vermögenswerte verbleiben bei Citi in Verwahrung.
- Die personenbezogenen Daten der Kunden verbleiben bei Citi und werden nicht an Blackrock weitergegeben.
- Citi führt weiterhin wie bisher Kontoeröffnungen, Einzahlungen und Rücknahmen durch.
- Das Geschäft bleibt zudem von den anderen Aktivitäten von Blackrock getrennt.
Die Partnerschaft ist Teil der von Citigroup-Chefin Jane Fraser vorangetriebenen Restrukturierung. Ziel dieser ist es, die Rentabilität in der Vermögensverwaltung nach Jahren des Umbaus und Stellenabbaus zu steigern.