Die besten Städte zum Leben und Arbeiten Städte-Ranking: Darmstadt ist Zukunftsstandort Nummer 1

Die besten Städte zum Leben und Arbeiten: Städte-Ranking: Darmstadt ist Zukunftsstandort Nummer 1

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Die Autostädte behaupten sich, München gewinnt gleich zweimal, Darmstadt nimmt den 1. Platz als zukunftsträchtiger Standort ein, Franken punktet mit starker Wirtschaft und das Ruhrgebiet verliert aufgrund struktureller Schwächen. Das geht aus dem aktuellen Städte-Ranking des Magazins Wirtschaftswoche und Immobilienscout24 hervor. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dafür 69 kreisfreie Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern unter die Lupe genommen. Über 100 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilienmarkt, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit gingen in die Bewertung ein. Das Ranking setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Das Niveau-Ranking bildet die Wirtschaftskraft der Städte ab, das Dynamik-Ranking zeigt die Veränderung in einem Fünfjahreszeitraum. Das Zukunfts-Ranking misst die Industrie-4.0-Kompetenz und das Zukunfts-Potenzial. Und weil die positive Entwicklung eines Standortes nicht ohne Effekte auf die Immobilienpreise bleibt, ergänzt eine umfassende Miet- und Kaufpreisanalyse von Immobilienscout24 das Städteranking.

München ist unschlagbar

München belegt erstmals gleich zwei Spitzenplätze im Städte-Ranking. Bayerns Hauptstadt dominiert sowohl das Niveau- als auch das Dynamik-Ranking. Dabei heimst die Stadt an der Isar zum 13. Mal in Folge den 1. Platz im Niveau-Ranking ein und macht im Dynamik-Ranking im Vergleich zum Vorjahr gleich sieben Plätze gut. Vor dem Hintergrund des hohen Preis- und Wohlstandsniveaus ist diese hohe Dynamik der Millionenstadt umso bemerkenswerter. Aber auch im Zukunfts-Ranking schneidet München sehr gut ab und belegt wieder den 3. Platz. „München ist in allem außergewöhnlich. Bei der Lebensqualität, dem Arbeitsmarkt, bei Mieten und Kaufpreisen für Wohnungen, aber vor allem eben bei den Hoch-und Höchstqualifizierten. Deswegen ist die Isar-Metropole dieses Jahr noch einsamere Spitze“, so Gregor Peter Schmitz, Leiter Hauptstadtbüro der Wirtschaftswoche.