„Elite Report“ Deutschland ist zu hartes Pflaster für Schweizer Privatbanken

Julius-Bär-Zentrale in Zürich | © AFP/Getty Images

Julius-Bär-Zentrale in Zürich Foto: AFP/Getty Images

Schweizer Banken schaufeln sich mit dem Private Banking in Deutschland ein Millionengrab, berichtet das Nachrichtenportal Finews unter Bezug auf den „Elite Report“ des Handelsblatts.

Demnach haben Julius Bär, J. Safra Sarasin, St. Galler Kantonalbank und Vontobel seit 2008/2009 bis Ende 2012 einen kumulierten Verlust von 130,1 Millionen Euro eingefahren. Da die deutschen Tochtergesellschaften von UBS und Credit Suisse auch Investmentbanking anbieten, sind diese Institute hierbei nicht erfasst. Deren Verluste sollen laut Finews aber auch jenseits der 100 Millionen Euro liegen. Julius Bär verzeichnet dabei mit 61,1 Millionen Euro seit 2008 die größten Einbußen.

Nur J. Safra Sarasin konnte jemals schwarze Zahlen schreiben. So verzeichnete die Bank 2010 einen Gewinn von 3,1 Millionen Euro. 2011 waren es dann nur noch 0,5 Millionen und 2012 verlor das Institut fast wieder so viel wie zuvor.

Vontobel hingegen könnte den Sprung ins Plus bald schaffen. Seit 2010 verringern sich die Einbußen beständig. Waren es 2010 noch 11,4 Millionen Euro, senkte die Bank 2011 ihre Verluste auf 7,1 Millionen und 2012 auf 5,1 Millionen. Der Trend läuft also in die richtige Richtung.