James von Moltke wechselt zum Private-Equity-Investor Warburg Pincus. Der frühere Präsident und Finanzvorstand (Chief Financial Officer) der Deutschen Bank tritt dort mit sofortiger Wirkung als Senior Advisor und Executive in Residence an. In dieser Rolle soll er laut Mitteilung die Europaaktivitäten des Investors unterstützen – vor allem im Finanz- und Technologiesektor, wo er neue Investitionsgelegenheiten identifizieren und bewerten sowie bestehende Beteiligungen in Europa begleiten soll.
Von Moltke war neun Jahre im Vorstand der Deutschen Bank. Er kam im Juli 2017 als Finanzvorstand von der Citigroup, wo er zuletzt als Treasurer tätig war; 2022 rückte er zusätzlich zum Präsidenten und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden auf. Ab 2023 verantwortete er im Vorstand zudem das Asset Management, 2018 hatte er den Börsengang der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS begleitet. Zu seinen früheren Stationen zählen Morgan Stanley, J.P. Morgan und Credit Suisse.
Dass von Moltke die Deutsche Bank verlässt, hatte das private banking magazin bereits berichtet: Das Finanzressort gab er im März 2026 an Raja Akram von Morgan Stanley ab, aus dem Vorstand schied er mit Ablauf seines Vertrags im Juni 2026 aus. Warburg Pincus mit Hauptsitz in New York unterhält in Europa unter anderem Büros in London und Berlin.