Im pbk-spezial, aufgenommen auf dem private banking kongress in Berlin, spricht Oliver Morath mit Natalie Amiri über das Leben zwischen Krisengebieten, Verantwortung und persönlichem Risiko. Natalie erzählt, warum der Nahe Osten für sie kein Schreckensort, sondern ein Privileg ist. Und wieso ihr Adrenalin sofort hochschießt, wenn eine Breaking News aus Damaskus, Teheran oder Beirut aufpoppt.
Sie spricht über ihren neuen „Nahostkomplex“, über differenzierte Berichterstattung in Zeiten von Algorithmen, über Empathie in polarisierten Debatten und darüber, warum Israel-Kritik, Antisemitismus und die Regierung Netanjahu drei komplett verschiedene Dinge sind, die man nicht vermischen darf.
Im Gespräch geht es aber auch um die privaten Seiten einer Frau, die allein ein Kind groß zieht und hauptberuflich in Krisengebieten arbeitet. Natalie erzählt offen von Schuldgefühlen, von ihrem Sohn, der sie an seinem 18. Geburtstag daran erinnerte, „dass aus ihm doch etwas Großartiges geworden ist“, und davon, wie man Sinn findet in einer Arbeit, die viel fordert.
Ein intensives, klares und bewegendes Gespräch über Mut, Verantwortung und die Sehnsucht nach Wahrheit – mit einer imposanten Persönlichkeit, deren Arbeit uns alle näher an eine Region bringt, die viele nur aus Schlagzeilen kennen.
Mehr Informationen zur NEXT Generation Group, dem Sponsor dieser Folge, finden Sie unter: www.next-generation-group.de.
