Plattform-Ökonomie Das nächste große Ding im Private Banking

Kathrin Nadenau und Axel Sarnitz von der Beratungsforma zeb

Kathrin Nadenau und Axel Sarnitz von der Beratungsforma zeb: Die beiden Experten raten Private-Banking-Anbietern, sich so rasch wie möglich dem Plattformgedanken zu widmen. Foto: zeb

Schon vor 30 bis 40 Jahren waren Banken – ohne Ironie – furchtbar mit technischer Innovation beschäftigt: Geldautomaten waren im Einsatz, und mit der Einführung der Kontoauszugsdrucker hatten viele Private-Banking-Kunden anfänglich Probleme. Die Institute schufen erste PC-Vorläufer, die nach und nach das Schreibbüro ablösten. Belegleser kamen und machten Belegbearbeitungsteams in größeren Teilen überflüssig. Die Kunden kauften Terminkontrakte per Fax, was damals de facto Real-Time bedeutete. Banken inklusive des Private Bankings konnten technische Innovation – gar keine Frage.

Irgendwann kam aber ein Bruch. War es das leichte Lebensgefühl der 90er Jahre? Innovationen wurden – warum auch immer – im Privatkundengeschäft in separate (Direkt-)Banken abgeschoben oder ansonsten geflissentlich ignoriert. Vor allem im Private Banking hatte wieder und wieder ein altbekanntes Mantra gegriffen: „Unsere Kunden wollen so was nicht.“

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