Danske Invest expandiert in die Schweiz „Schweizer Kunden erwarten lokale Kompetenz“

„Mit unserer Expansion in die Schweiz haben wir zur richtigen Zeit den richtigen Schritt getan“, so Marc Homsy, Leiter Vertrieb Kapitalanlagen Deutschland bei Danske Invest (links) und Maya Moors, Director Business Development (rechts). | © Danske Invest

„Mit unserer Expansion in die Schweiz haben wir zur richtigen Zeit den richtigen Schritt getan“, so Marc Homsy, Leiter Vertrieb Kapitalanlagen Deutschland bei Danske Invest (links) und Maya Moors, Director Business Development (rechts). Foto: Danske Invest

Warum ist Danske Invest neuerdings auch auf dem schweizerischen Markt aktiv?

Marc Homsy: Nach unserer Expansion nach Österreich im vergangenen Jahr war es für uns ein logischer Schritt auch für den Schweizer Markt mit einer neuen Mitarbeiterin vertreten zu sein. Wir freuen uns sehr, dass wir Maya Moors für die Erweiterung unserer Aktivitäten gewinnen konnten. Zwar hat Danske Invest schon vorher einzelne eidgenössische Kunden betreut, doch die Zeit war reif, die Schweiz als Ganzes anzugehen und den Markt mit einer ausgewiesenen Schweiz-Expertin zu betreuen. Wir sind überzeugt, mit unserer Expansion den richtigen Schritt getan zu haben, weil wir den lokalen Markt sehr gut kennen und viele Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft sehen.

Maya Moors: Gerade für einen aktiven Vermögensverwalter wie Danske Invest ist die Schweiz ein wichtiger und vor allem großer Markt, der immer noch mehr als ein Fünftel aller globalen Assets ausmacht. Hinzu kommt, dass wir sowohl für institutionelle Kunden als auch für Wholesale-Kunden über ein breites Produktangebot verfügen und auch sehr spezialisierte Anlageklassen wie beispielsweise dänische Pfandbriefe anbieten, die hierzulande noch wenig bekannt sind.

Welche Investorentypen adressieren Sie dort schwerpunktmäßig?

Homsy: Sowohl Investoren aus dem institutionellen als auch aus dem Wholesale-Bereich. Zu den institutionellen Kunden zählen vor allem Consultants sowie Pensionskassen.

Moors: Wir fokussieren uns im Wholesale-Segment wiederum mit anderen Asset-Klassen vor allem auf große und mittlere Banken, aber auch auf Vermögensverwalter und Family Offices, die eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen und wertmäßig durchaus ins Gewicht fallen.

Homsy: Darüber hinaus sehen wir zunehmend auch Marktchancen im Retail-Segment und merken, dass wir mit unseren Produkten auch bei schweizerischen Privatanlegern gut ankommen. Aufgrund unserer breiten Fondspalette sind wir davon überzeugt, dass wir grundsätzlich für jeden Investorentyp interessante und individuelle Lösungen bieten können.

Welche Besonderheiten finden Sie in der Schweiz vor und wie stellen Sie sich darauf ein?

Homsy: Eine Besonderheit des Schweizer Marktes ist sicherlich, dass vor allem das institutionelle Geschäft durch eine ausgesprochen lokale Sicht- und Denkweise der Akteure geprägt ist. Nicht wenige Kunden ziehen aus verschiedenen Gründen, etwa unternehmensspezifischen Anlagerichtlinien, ein Investment in ihrer heimischen Währung einem Ticket in Euro vor.

Moors: Genau aus diesem Grund bieten wir für unsere institutionellen Kunden unser  Flaggschiff-Produkt, den Danish Mortgage Bond-Fonds, auch als eine in Schweizer Franken währungsabgesicherte Tranche an. Gerade für konservative Anlagestrategien werden dänische Pfandbriefe als Triple-A-Anlage verstärkt nachgefragt und in der Schweiz von einigen Investoren mittlerweile als ertragreichere Alternative zu sehr konservativen Allokationen wie beispielsweise eidgenössischen Staatsanleihen betrachtet. Von Seiten unserer Wholesale-Kunden sehen wir ein besonderes Interesse an unseren Aktienfonds, wie beispielsweise dem Europe Small Cap, der auf wachstumsstarke mittelständische Unternehmen aus ganz Europa spezialisiert ist.