Crowdlending-Plattform Aegon steckt 150 Millionen Euro in Auxmoney

Der niederländische Lebensversicherer Aegon will über die deutschen Crowdlending-Plattform Auxmoney private Kredite im Wert von rund 150 Millionen Euro platzieren. Es ist die bisher größte Investition auf einem Kreditmarktplatz in der Eurozone.

Ziel für Aegon sei, eine neue Säule im Anlageportfolio aufzubauen. „Unser Investment ist eine strategische Entscheidung in Zeiten von konstant niedrigen Zinsen“, erklärt Mike de Boer, Finanzvorstand der Aegon Bank, dazu. Der Entscheidung zu investieren seien eine umfassende Due-Diligence-Prüfung und eine mehrmonatige Live-Testphase samt 50-Millionen-Euro-Investment vorausgegangen.

Trotz des neugewonnen Volumens werden weit über 50 Prozent des Kreditvolumens auf Auxmoney weiterhin von privaten Anlegern finanziert, heißt es vom deutschen Start-up. Raffael Johnen, Vorstandsvorsitzender und Mitgründer von Auxmoney, erklärt: „Kredite von Mensch zu Mensch sind uns sehr wichtig und fester Bestandteil der Auxmoney-DNA. Die im Zuge des Engagements von Aegon weiter entwickelten Prozesse und Standards bieten nun allen Anlegern auf der Plattform Vorteile.”