Umfrageergebnisse Deutsche Stiftungen erweisen sich als krisenfest – und sind optimistisch

Villa Hügel in Essen

Villa Hügel in Essen: Das Anwesen gehörte einst der legendären deutschen Unternehmerfamilie Krupp. Das Vermögen ging 1967 in eine Stiftung über, die noch immer zu den größten in Deutschland zählt. Foto: Pixabay

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Deutsche Stiftungen stehen wirtschaftlich auf soliden Beinen. Ein Jahr nach der ersten Umfrage hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen erneut seine Mitglieder konsultiert, um die Auswirkungen der Pandemie zu erfassen. Dabei verbesserte sich die Situation der Stiftungen im Vergleich zum Krisenjahr 2020.

Laut des Bundesverbands mussten im Herbst 2021 nur 36 Prozent der Stiftungen mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb Einbußen hinnehmen, im Jahr 2020 war es noch fast die Hälfte der Institutionen. Außerdem erhielt ein Viertel seit Pandemiebeginn mehr Fördermittel, 2020 war es nur ein Anteil von sieben Prozent gewesen. Auch hier zeigen sich also Entspannungen – genauso wie bei den Spendeneinnahmen: nur bei 16 Prozent der Stiftungen lässt sich noch ein Spendeneinbruch feststellen, 2020 betraf das Problem noch fast ein Drittel der Befragten. 

Für die Umfrage befragte der Bundesverband seine knapp 600 Miglieder, von denen rund 30 Prozent eine Einschätzung zu ihrer jetzigen und künftigen Lage abgaben. Mit Blick auf die kommenden Monate zeigen sich die Stiftungen nämlich optimistischer als vor einem Jahr, als nur 12 Prozent ihre Zweckausgaben erhöhen wollten. Aktuell rechnen 22 Prozent der 2021 befragten Stiftungen mit erhöhten Zweckausgaben.