Laut Privatkundenchef Commerzbank will ins Krypto-Verwahrgeschäft einsteigen

Thomas Schaufler, hier 2017 im Rahmen einer Tennis-Veranstaltung

Thomas Schaufler, hier 2017 im Rahmen einer Tennis-Veranstaltung: Der noch recht neue Privatkundenchef der Commerzbank stellte sich dem Handelsblatt in einem Interview. Foto: Imago Images / GEPA pictures

In einem Interview mit dem Handelsblatt (Bezahlschranke) hat der Privat- und Unternehmerkundenchef Thomas Schaufler verraten, dass die Commerzbank den Einstieg ins Verwahrgeschäft für Kryptoanlagen plant. Eine eigene Plattform für den Kauf und Verkauf von entsprechenden Assets ist dagegen nicht vorgesehen.

Demnach will die Bank die Verwahr-Dienstleistungen vorerst für institutionelle Kunden anbieten. Die Vorbereitungen für den Schritt laufen und sollen nach Schauflers Hoffnung bis zum Sommer abgeschlossen werden. Auch ein entsprechendes Angebot für Privatkunden sei denkbar – noch gäbe es allerdings zu viele Unsicherheiten bei Fragen des Verbraucherschutzes.


Zudem sprach Schaufler im Interview um den Umbau des Filialnetzes, den bereits seine Vorgängerin Sabine Schmittroth angestoßen hatte. Die Pläne sollen übernommen werden, die Filialzahl somit auf 450 sinken. Auch diese Zahl werde man „natürlich immer wieder überprüfen“, erklärte Schaufler. Die Verwahrentgelte für Privatkunden mit einem liquiden Vermögen von über 50.000 Euro sollen zudem reduziert werden, wenn die Zinsen die Nulllinie erreichen.