Nach 16 Jahren Top-Investmentbanker wechselt von Deutscher Bank zur Citigroup

Eingang zur Zentrale der Citigroup in London

Eingang zur Zentrale der Citigroup in London: Patrick Frowein wird von der britischen Finanzmetropole aus arbeiten. Foto: Imago Inages / Imagebroker

Patrick Frowein, bislang Investementbank-Chef bei der Deutschen Bank, wechselt zur Citigroup in die Niederlassung nach London. Für die US-Großbank wird er als stellvertretender Vorsitzender für den Wirtschaftsraum EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) in der gesamten Region für die Kundenbetreuung zuständig sein. Darüber hinaus wird der Manager in verschiedenen Verwaltungsausschüssen tätig sein.

Insgesamt 16 Jahre hat er für die Deutsche Bank gearbeitet. Seit Oktober 2019 leitete Frowein zusammen mit Berthold Fürst das Investmentbanking in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

 

 


Erst vor einem knappen Jahr hatte die Bank Frowein die Position gegeben. Damals hatte die Deutsche Bank eine globale Doppelspitze für ihr M&A-Geschäft, das bis dahin regional verantwortet worden war, geschaffen. Fürst rückte neben Bruce Evans in diese Doppelspitze auf, Frowein leitete das Investmentbanking im deutschsprachigen Raum seitdem allein.

Bevor er an der Spitze des deutschsprachigen Investmentbankings ankam, war Frowein seit knapp vier Jahre – ebenfalls zusammen mit Fürst – für das Corporate-Finance-Geschäft der Deutschen Bank im Heimatmarkt, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Seine berufliche Laufbahn startete er bei der UBS. Froweins Karriere umfasst mehr als 26 Jahre Kundenberatung.