Christophe Nadal und Bernd von Manteuffel Mimco Capital startet Immobilienfonds für Deutschland

Bernd von Manteuffel (li.) und Christophe Nadal haben Mimco Capital gegründet und leiten das Unternehmen. | © Mimco Capital

Bernd von Manteuffel (li.) und Christophe Nadal haben Mimco Capital gegründet und leiten das Unternehmen. Foto: Mimco Capital

Die im vergangenen Jahr von Christophe Nadal und Bernd von Manteuffel gegründete Mimco Capital – eine Dachgesellschaft für nach Luxemburger Recht aufgelegte Immobilienfonds – wirbt mit ihrem ersten Immobilienfonds um die Gunst deutscher und französischer Family Offices und institutioneller Investoren. 

Nadal und von Manteuffel wollen mit ihrem neuen Fonds namens „Everest One“ Immobilien kaufen, die revitalisiert und restrukturiert werden müssen und höhere Renditen versprechen als bereits vollvermietete Bestandsimmobilien in Bestzustand. Auf dem Einkaufzettel von Mimco stehen Einzelhandelsobjekte sowie Bürogebäude, vorwiegend in Deutschland. Im Einzelfall könnten auch Hotels und andere Gewerbeimmobilien erworben werden. 

Der im April 2019 in Luxemburg aufgelegte alternative Investmentfonds Everest One trägt die Rechtsform Sicav-Fiar und soll nach den Plänen seiner Konstrukteure bei Anlegern bis zu 400 Millionen Euro einsammeln. Die Rechtsform „Fiar“ steht für Fonds d’Investissement Alternatif Réservé.

Fonds mit dieser Rechtsform unterliegen nicht der Genehmigung und Aufsicht der Finanzaufsicht in Luxemburg, der Commission de Surveillance du Secteur Financier. Das hat für den Anbieter einen wesentlichen Vorteil: Der Zeitraum zwischen der Lancierung und dem Vertrieb des Fonds wird verkürzt. Andere Konsequenz: Die Kosten für die Fondsgründung sinken. 

Für von Manteuffel und Nadal ist der Aufbau eines Fonds kein Neuland. Beide haben zuvor bereits als Hauptgesellschafter den ebenfalls in Luxemburg aufgelegten Mercureim-EF-One-Fonds hochgezogen. „Wir haben dank eines breiten Netzwerks eine gesicherte Immobilien-Pipeline mit passenden Objekten. Deshalb konnten Christophe Nadal und ich unseren ersten gemeinsamen Fonds nach zwei Jahren voll investieren. Diesen Erfolg wollen wir jetzt mit dem Everest One wiederholen und mit einem Investitionsvolumen von jährlich mindestens 150 Millionen Euro ausdehnen“, erklärt von Manteuffel. Nach Angaben von Co-Geschäftsführer Nadal liegen bereits „sehr viele Investorenzusagen“ für den neuen Fonds vor. Auch erste Immobilientransaktionen seien bereits erfolgreich abgeschlossen worden. 

Nadal bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche ein, während von Manteuffel seit Jahrzehnten für das eigene Family Office arbeitet und nach Unternehmensangaben eine umfangreiche Immobilien-Expertise besitzt.