Fidelity International erhält einen namhaften Neuzugang: Samantha Ricciardi übernimmt die Leitung der EMEA-Region bei der Die Fondsgesellschaft. Sie folgt auf Christian Staub, der sich aus dem Management zurückziehen will. Staub leitete bislang das EMEA-Geschäft. Er werde Fidelity weiterhin in beratender Funktion unterstützen, heißt es aus dem Unternehmen.
Ricciardi steht aktuell als globale Chefin Santander Asset Management vor – bis dato wird sie in dieser Position auf der Website des Unternehmens gelistet. Ihre neue Position bei Fidelity soll Ricciardi ab März 2026 antreten. Von Madrid aus wird sie dann das europäische, nahöstliche und afrikanische Geschäft des Unternehmens verantworten.
Ricciardi wechselt von Santander Asset Management zu Fidelity
Ricciardi habe die Transformation von Santander Asset Management „zu einem führenden europäischen Vermögensverwalter“ geleitet, wie ihr zukünftiger Arbeitgeber Fidelity lobend anerkennt. Zuvor hatte die Managerin leitende Positionen bei Blackrock inne – unter anderem als Managing Director für den EMEA-Raum und als Länderchefin für Mexiko.
Staub legt das operative Geschäft nieder
Staub kündigte im März 2024 an, vorübergehend kürzertreten und in eine Teilzeitstelle wechseln zu wollen. Anfang dieses Jahres kehrte er wieder vollumfänglich auf seine Position zurück. Gemäß der aktuellen Ankündigung von Fidelity wird sich Staub nun jedoch vollständig aus dem operativen Geschäft zurückziehen.
Fidelity-Präsident Metters sagt in Richtung des scheidenden EMEA-Chefs: „Wir sind Christian Staub für seine bedeutenden Beiträge dankbar und freuen uns, dass er das Unternehmen weiterhin in beratender Funktion unterstützen wird.“
Über Fidelity
Fidelity International verwaltet weltweit ein Vermögen von 899 Milliarden Euro und betreut mehr als 2,8 Millionen Kunden. In Deutschland ist der Asset Manager seit 1992 tätig, beschäftigt über 450 Mitarbeiter und betreut rund 77,1 Milliarden Euro Kundenvermögen.
Über Santander AM
Santander Asset Management ist der Vermögensverwaltungsarm der spanischen Banco Santander. Das Unternehmen ist in zehn Ländern aktiv, beschäftigt weltweit knapp 900 Mitarbeiter und verwaltet rund 255 Milliarden Euro an Kundenvermögen.