Chancen mit aktivistischen Hedge-Strategien Wie lässt sich Alpha aktiv generieren?

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Aktuell viele Chancen für aktivistische Anlagestrategien

Das Markt- und Konjunkturumfeld ist derzeit für aktivistische Anlagestrategien vielleicht so günstig wie seit geraumer Zeit nicht. Der Ausblick für das Wachstum ist gedämpft, die Unternehmen verfügen über Barmittel in großer Menge, die Finanzierungssätze sind nach wie vor sehr niedrig und die öffentliche Haltung gegenüber aktivistischen Investoren wird immer wohlwollender, sodass das Chancenspektrum vielversprechend erscheint.

Hohe Barmittelbestände können die Unternehmensgewinne erheblich belasten, und viele Unternehmen dürften sich dazu entschließen, diese Barmittel für strategische Fusionen und Übernahmen oder für Aktienrückkäufe und Dividenden einzusetzen – beides Bereiche, die für aktivistische Fonds von erheblichem Interesse sind.

Unternehmensleitungen haben möglicherweise nicht die Fertigkeiten oder den Anreiz, derartige strategische Manöver erfolgreich durchzuführen. Genau hier kann nach unserer Ansicht die Chance für Hedgefonds liegen.

Überdies gibt es nach wie vor ein erhebliches Volumen an nicht investiertem Private-Equity-Kapital, das zu großen Teilen in den kommenden Jahren investiert werden dürfte, weil Anlagezeiträume auslaufen. Nach unserer Ansicht dürfte dieser Umstand die Chancen für aktivistische Investoren bei der Beteiligung an Buyouts und sonstigen strategischen Übernahmen erhöhen.

Barmittelbestände Unternehmen

K2 Advisors, ein 1994 gegründetes Investment-Unternehmen von Franklin Templeton, beschäftigt sich ausschließlich mit Alternativen Anlagestrategien. Der Fokus liegt auf dem Messen, Managen und Monitoring von Risiken – und dem Erzielen von asymmetrischen Renditen in unterschiedlichen Marktphasen. Erreicht werden die Renditen durch aktive Portfolioverwaltung, taktische Allokation und Diversifizierung über vier primäre Hedge-Strategien hinweg: Long Short Equity, Relative Value, Global Macro und Event Driven.