Caplign Wealth soll von der Bafin die Erlaubnis zur Finanzportfolioverwaltung nach dem Wertpapierinstitutsgesetz erhalten haben. Das berichtet das Portal „Fundview“. Der 2024 gegründete Vermögensverwalter aus Bad Soden könnte damit künftig als eigenständiges Wertpapierinstitut auftreten und direkt der Bafin-Aufsicht unterliegen.
Bislang war das Unternehmen als gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach von BN & Partners Capital tätig und bot auf dieser Grundlage Anlageberatung und Anlagevermittlung an. Die Umsetzung der Vermögensverwaltungsstrategien erfolgte über die Reuss Private Bank für Wertpapierhandel, eine Schwestergesellschaft von BN & Partners Capital.
Eigene Lizenz schon seit Gründung geplant
Dass Caplign Wealth mittelfristig eine eigene Zulassung als Wertpapierinstitut plant, hatte das private banking magazin bereits zur Gründung im September 2024 erfahren. Mit der Erlaubnis kann der Vermögensverwalter die Finanzportfolioverwaltung künftig ohne externes Haftungsdach anbieten. Gegründet wurde das Unternehmen von Christian Hille, Katarina Cohrs, Stefan Hoffmann und Frank Haering. Hille war zuvor Global Head of Multi Asset & Solutions bei der DWS und zuletzt Vorstand und Chief Investment Officer der Fürstlich Castell'schen Bank.
Auf Nachfrage dieser Redaktion teilte Caplign Wealth Anfang Juli mit, sich erst zur Bafin-Lizenz äußern zu wollen, sobald das lizenzierte Geschäft aufgenommen sei – nach eigener Planung zum 1. Oktober.