Im Netzwerk der weltweit größten Kapitalanleger BVK will zum Klimaschutz beitragen

Rauchende Schlote

Rauchende Schlote: Die Portfolio-Unternehmen der BVK sollen spätestens 2050 nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Foto: pavlemarjanovic /Getty Images

Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) tritt der Net-Zero Asset Owner Alliance bei. Das Netzwerk aus heute mehr als 40 institutionellen Investoren erwachte auf der UN-Klimakonferenz im September 2019 zum Leben. Die Mitglieder wollen Einfluss auf ihre Portfolio-Unternehmen nehmen, um die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 auf netto Null zu senken. Gemeinsam bringen sie es auf ein verwaltetes Vermögen von umgerechnet 5,7 Billionen Euro.

Die BVK versorgt 2,4 Millionen Versicherte, generiert Jahr für Jahr 5,2 Milliarden Euro Beitrags- und Umlage-Einnahmen und zahlt 3,8 Milliarden Euro pro anno an Rentenempfänger aus. Insgesamt verwaltet sie ein Anlagevolumen von 97,2 Milliarden Euro. Als größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe Deutschlands ist die BVK nun der erste Altersversorger in der Klimaschutz-Allianz. „Für uns steht Nachhaltigkeit schon seit langem im Fokus und wir werden unseren Beitrag für eine klimaneutrale Wirtschaft leisten”, sagt André Heimrich, Vorstand Kapitalanlagen der BVK.