BVDS-Ranking Das sind die größten gemeinwohlorientierten Stiftungen

BVDS-Generalsekretär Felix Oldenburg fordert vom Gesetzgeber eine zügige Reform des Stiftungsrechts.  | © BVDS

BVDS-Generalsekretär Felix Oldenburg fordert vom Gesetzgeber eine zügige Reform des Stiftungsrechts. Foto: BVDS

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS) hat seine Liste der größten gemeinwohlorientierten Stiftungen in Deutschland aktualisiert. Dabei zeigt sich: Allein die 30 größten geben jährlich gemeinsam rund 880 Millionen Euro für Ihr gesellschaftliches Wirken aus. Welche das sind, zeigen die Tabellen weiter unten und auf den folgenden Seiten.

Mit der Veröffentlichung der Zahlen verbindet der Verband einen Appell an die Politik: „Viele Sparer erleben dasselbe: Bei weniger Zinsen muss man noch klüger wirtschaften. Stiftungen navigieren klug durch das anspruchsvolle Umfeld, werden jedoch durch veraltete rechtliche Vorgaben und Unklarheiten behindert“, sagt Felix Oldenburg, Generalsekretär des BVDS.

Daher die Forderung an die Politik: „Satzungsänderungen sollten erleichtert werden und es bedarf neben der Auflösung einheitliche Kriterien für ein ‚Zusammengehen‘ von Stiftungen. Außerdem brauchen Stiftungen klare Haftungsregeln anhand derer sie ihr Handeln rechtssicher ausrichten können. Sobald der von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe ausgearbeitete Gesetzesentwurf zur Reform des Stiftungsrechts vorliegt, sollte dieser zügig vom neuen Bundestag verabschiedet werden, damit Stiftungen in Zukunft noch mehr für die Gesellschaft tun können“, so Oldenburg weiter.

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