Bulwiengesa-Immobilienindex Zwölf Jahre in Folge: Immobilienpreise steigen und steigen und steigen

Bulwiengesa-Immobilienindex: Zwölf Jahre in Folge: Immobilienpreise steigen und steigen und steigen

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Zwölf Jahre in Folge weist der Bulwiengesa-Immobilienindex nun ein positives Vorzeichen auf, seit sechs Jahren sogar mit Steigerungen von mehr als 3,5 Prozent pro Jahr. Die Schere zwischen Immobilienpreiszuwachs und Inflationsrate (Inflationsrate 2016: plus 0,5 Prozent) bleibt weit geöffnet.

Die Ergebnisse für 2016 auf einen Blick:

  • Gesamtindex (segmentübergreifend): 4,2 Prozent

  • Teilindex Wohnimmobilien: 5,5 Prozent

  • Teilindex Gewerbemarkt: 1,8 Prozent.

Wohnen

Der Wohnungsmarktindex übertrifft das Vorjahresergebnis deutlich, vor allem durch die gestiegenen Erwerbspreise. Mit dem Plus von 5,5 Prozent (Vorjahr: 4,8 Prozent) steigt der Teilindex auf den höchsten Wert seit den turbulenten Jahren nach der Wiedervereinigung und setzt den bemerkenswerten Trend von zirka 5,0 Prozent pro Jahr seit 2011 fort. Durch den Niedrigzins begünstigt, ist „Betongold“ noch immer ein flächendeckender Trend. Die Betrachtung der Einzelvariablen nach ABCD-Städten verdeutlicht jedoch ein differenziertes Wachstum: So steigen die Kaufpreise von Neubau-Reihenhäusern in A-Städten (8,8 Prozent) deutlich stärker als in D-Städten (5,5 Prozent).

Im Bestandsmietmarkt hingegen ist kaum ein Unterschied zwischen den Stadttypen feststellbar. Im Neuvermietungsbereich können C- und D-Städte die höchsten Zuwächse verbuchen und bei Kaufpreisen für Eigentumswohnungen sind es sogar die D-Städte, die mit 7,9 Prozent die höchste Steigerung aufweisen.

Bulwiengesa-Vorstand Andreas Schulten: „Die Zahlen zeigen, was eigentlich auf der Hand liegt: Wohnen hat eine flächendeckende Funktion. Dies sorgt zunächst für Preissteigerungen in allen Städtetypen, wirft aber im Detail Fragen der regionalen Bewertung von Wohnraumbedarfen und der Erschwinglichkeit auf.“