Über Privatstiftung Bremer Werft-Familie Lürßen kauft Immobilien in Österreich

Peter Lürßen bei einer Kiellegung 2019

Peter Lürßen bei einer Kiellegung 2019: Gemeinsam mit Friedrich Lürßen leitet der Bremer die Familienwerft. Foto: Imago Images / AAP

Die Bremer Werft-Dynastie Lürßen ist bekannt für die luxuriösen Rekordyachten, die die traditionsreiche Schiffswert für Milliardäre wie den Russen Alisher Usmanov oder Scheich Chalifa bin Zayid Al Nahyan, den Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, anfertigt. An der Spitze des 1875 gegründeten Familienunternehmens stehen Peter und Friedrich Lürßen – die Familie Lürßen verfügt wohl über ein Vermögen von mehr als einer Milliarde Euro. Verwaltet wird es unter anderem über mehrere Beteiligungsgesellschaften, auch das Single Family Office Friba aus Bremen und Hamburg dürfte der Familie zuzurechnen sein.

Magna Racino. (Imago Images / GEPA pictures)

Zudem verfügt die Familie in Österreich über Beteiligungsgesellschaften. Wie das Portal Gewinn und andere österreichische Medien in der Vergangenheit berichteten, investiert die Familie um Peter Lürßen über die in Österreich ansässige Holster Privatstiftung in außergewöhnliche Immobilien. Die bekannteste der Beteiligungen ist demnach Magna Racino, eine von Österreichs bekanntesten Pferderennbahnen. Im Jahr 2020 übernahm Peter Lürßen die Anlage vom kanadischen Milliardär Frank Stronach, der Kaufpreis wurde laut Kurier auf 40 Millionen Euro taxiert.

Im Wiener Schwarzenberg Palais planen die Lürßens aktuell ein Hotel. Die Eröffnung des von der Familie betriebenen Hotels ist laut den ursprünglichen Planen für dieses Jahr vorgesehen, nachdem die Eigner bis zum Einstieg der Lürßens 2018 keinen Nutzer fanden. Auch am opulenten Südbahnhotel am Semmering waren die Lürßens offenbar als Käufer interessiert, wie Medien berichteten. Ein anderer Käufer bekam aber den Zuschlag. In der Gegend besitzen am Semmering besitzen die Lürßens bereits zwei Immobilien. Über eine Beteiligungsgesellschaft erwarben sie bereits das Salzamt in Hallstadt. In dem Gebäude soll bis 2024 ein Hotel entstehen. Dazu kommt laut Medienberichten das Silbererschlössl, welches dem Schloss Neuschwanstein nachempfunden ist.