Performance-Korridor Diese Vermögensverwalter liegen im Jahresrückblick vorn

VV-Strategie: Ausgewogen (sortiert nach Performance)

VV-Strategie: Ausgewogen (sortiert nach Performance) Bildquelle: Breidenbach von Schlieffen & Co.

Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier betrachteten Risikoprofile.

Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier betrachteten Risikoprofile. © Breidenbach von Schlieffen & Co.

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Jahresrückblick 2025 

Einer der großen Performancetreiber war die Euphorie rund um die Technologie für Künstliche Intelligenz (KI). Im Januar 2025 schockierte die Nachricht, dass die chinesische Firma Deepseek ein leistungsstarkes KI-Modell mit einem Bruchteil der sonst üblichen Rechenleistung trainieren konnte. Es folgte eine Abverkaufswelle, die vor allem KI- und Halbleiteraktien betraf. Außerdem äußerten Investoren zunehmende Skepsis, ob die rasant gestiegenen Ausgaben der Magnificent 7 für KI gerechtfertigt sind und zeitnah einen Ertrag generieren können.

Ein Grund für die gestiegene Volatilität im vergangenen Jahr waren die unvorhersehbaren Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump. Am 2. April, dem sogenannten Liberation Day, kündigte Präsident Trump weitreichende Strafzölle an. Die potenziellen Auswirkungen dieser Zölle auf den globalen Handel sorgten für einen starken Abverkauf an den Börsen. Allerdings konnten sich Kapitalmärkte auf Jahressicht wieder erholen, da Präsident Trump mit vielen wichtigen Handelspartnern bilaterale Handelsabkommen getroffen hat.

Generell wurde die lockere Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US - Notenbank Federal Reserve (Fed) im letzten Jahr von den Märkten positiv aufgenommen. Allerdings musste die Fed zeitweise auf wichtige Daten zu Inflation und dem Arbeitsmarkt, die als Entscheidungsgrundlage für die Zinspolitik dienen, verzichten: Mitte November endete der längste Government Shutdown in den USA, welcher insgesamt 43 Tage andauerte.

Diese Unsicherheiten sowie anhaltenden internationale Konflikte ließen Investoren nach sicheren Häfen für ihr Kapital suchen, wovon im vergangenen Jahr insbesondere Edelmetalle stark profitiert haben. Gold konnte auf Jahressicht in Euro knapp 45 Prozent an Wert gewinnen und der Silberpreis stieg in Euro sogar um fast 120 Prozent an.

Euro-basierte Investoren, die in den USA investiert waren, mussten im vergangenen Jahr deutliche Währungsverluste hinnehmen. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro circa 14,5 Prozent ab. Dies erklärt die Wertentwicklung des S&P 500, welcher die 500 größten US-Unternehmen abbildet: In Euro stieg der Index um 3,9 Prozent und in US-Dollar stieg der Index um 17,6 Prozent. Der deutsche Leitindex Dax 40 stieg um 22,7 Prozent und der europäische Stoxx Europe 600 verzeichnete ein Plus von 20,2 Prozent. Auch die Aktien der Entwicklungsländer entwickelten sich positiv: Der MSCI Emerging Markets Index umfasst Länder wie China, Taiwan und Indien und stieg in Euro um 18,3 Prozent.

Vor diesem Hintergrund analysieren wir im Rahmen des Performance-Korridors 180 verschiedene vermögensverwaltende Fonds in den Risikoklassen Defensiv, Ausgewogen, Dynamisch und Risiko. Im vergangenen Jahr gelang es nur 10 Fondsmanagern unsere Benchmark bestehend aus Dax und Rex zu schlagen. Die internationale Benchmark hingegen konnten knapp die Hälfte der Fonds übertreffen.

Eine genaue Analyse kann man auf der Website des Vermögensverwaltervergleichs vornehmen. Dort können Sie den Zeitraum seit Jahresanfang nach Performance, Volatilität, Sharpe Ratio und Maximum Drawdown auswerten.

Vermögensverwaltende Konzepte belastbar zu vergleichen, schafft man nur da, wo sie in vermögensverwaltenden Fonds daherkommen. Mithilfe des Performance Korridors vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co.  schaut das private banking magazin regelmäßig auf den Wettbewerb und ordnet die Leistungen ein. Dieses Mal die besten, mittleren und schlechtesten Vermögensverwalter sortiert nach ihrer Performance über die vergangenen 12 Monate (1. Januar 2025 – 31. Dezember 2025). Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier Risikoprofile.

Was man wissen muss:

Das Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert nur vermögensverwaltende Konzepte, die mindestens 100 Millionen Euro Assets under Management und einen Track Record von 5 Jahren haben. Neben der quantitativen Analyse findet auch eine qualitative Analyse der Konzepte statt, so dass nicht adäquate oder schlechte Konzepte im Vorwege aussortiert werden. Dies führt zu einem „Qualitäts-Bias“, der dazu führt, dass die schlechtesten Verwalter der Analyse nicht die schlechtesten Verwalter des Marktes widerspiegeln. Derzeit werden 180 VV-Konzepte abgebildet. Datenquelle ist Reuters, verarbeitet werden die Daten mittels Qplix (www.qplix.de). Entsprechend erfolgt die Berechnung der Volatilität nach der Qplix-Methode (250 Tage).

In den Performance-Daten werden KEINE Kosten für Depotverwahrung und Transaktionen berücksichtigt.

Quelle:
Die Daten hat freundlicherweise Dr. Marc Breidenbach vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. zur Verfügung gestellt. Den kompletten Vergleich als PDF-Datei können Sie hier herunterladen.

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