Boris Jurczyk hat im Juni das Hamburger Family Office Auretas Family Trust verlassen. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber „Citywire Deutschland“. Fünf Jahre lang leitete der Finanzexperte dort die liquide Vermögensverwaltung als Head of Liquid Assets.
Im April gründete Jurczyk bereits sein eigenes Unternehmen: 21 Nexus Capital mit Sitz in Hamburg. Als alleiniger Geschäftsführer positioniert er das Investmenthaus als Brücke zwischen klassischem Finanzwesen und digitaler Asset-Welt.
Fokus auf Blockchain und Kryptowährungen
Das Unternehmen richtet sich an institutionelle und semi-institutionelle Anleger. Es bietet Strategien für Diversifikation, Risikomanagement und den Zugang zu digitalen Asset-Klassen wie Kryptowährungen und Blockchain-basierten Investments. Laut Handelsregister ist der Unternehmensgegenstand das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Kapitalgesellschaften sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.
Jurczyk bringt umfangreiche Branchenerfahrung mit. Vor seinem Wechsel zu Auretas im Jahr 2020 arbeitete er elf Jahre bei der Berenberg Bank. Dort verantwortete er zuletzt quantitative Anlagestrategien mit Aktien, Renten und Multi Asset. Zu seinen Aufgaben gehörten auch das Management von Publikumsfonds und Spezialmandaten. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren die Commerzbank und die frühere WGZ Bank, wo er im Handel und Financial Engineering tätig war.

