Lars-Christian Schnieder wechselt zu BNP Paribas Wealth Management und übernimmt dort den Bereich strukturierter Finanzierung für vermögende Kunden hierzulande.
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Lars-Christian Schnieder wechselt zu BNP Paribas Wealth Management und übernimmt dort den Bereich strukturierter Finanzierung für vermögende Kunden hierzulande.
Schneider soll Angebot strukturierter Finanzierungen vergrößern
„In dieser Position werde ich unser Angebot an strukturierten Finanzierungen für deutsche Kunden und gleichzeitig die Plattform für alternative Kredite international ausbauen“, erklärt Schnieder anlässlich seines Wechsels. Es sei eine einzigartige Gelegenheit, die ihn näher an seine Kunden bringe und gleichzeitig ermögliche, seine Erfahrung in der Strukturierung zu nutzen, um das Angebot in Deutschland zu gestalten und auszubauen.
Schnieder hat rund 15 Jahren Erfahrung Expertise in der Kreditstrukturierung aufgebaut. Hinzu kommt Erfahrung mit UHNWIs, Family Offices und institutionellen Kunden und zahlreichen Produkten aus den Bereichen Private Equity, Hedgefonds, Aktien einschließlich Derivaten und festverzinsliche Wertpapieren. Schnieder wird nach eigenem Bekunden im Rahmen seiner neuer Aufgaben viel in Frankfurt sein, seiner Heimatstadt Zürich aber dennoch treu bleiben.
BNP Paribas hatte sich jüngst im Mai von seinem Wealth-Management-Chef Michael Arends getrennt. Nachfolger als Leiter des deutschen Wealth Managements ist Beat Bachmann. Das französische Institut hatte im September 2024 das Private Banking der HSBC in Deutschland übernommen.
Mit dem Neuordnen der Führung will BNP Paribas das übernommene HSBC-Geschäft vollständig integrieren und die Grundlage schaffen, das Privatkundengeschäft in Deutschland erfolgreich auszubauen. Die Bank ist hierzulande im Privatkundengeschäft über die Retail-Marke Consorsbank sowie über das Private Banking und seit 2018 über das Wealth Management vertreten.
Gerade das Wealth Management blieb aber hinter den selbst gesteckten Zielen zurück: Eigentlich wollte die Bank im Wealth Management bis 2022 einen zweistelligen Milliardenbetrag verwalten und insgesamt einen Personalstamm von bis zu 150 Mitarbeitenden beschäftigen. Beide Ziele hat das Institut aber verfehlt, zwischenzeitlich verließen sowohl Berater als auch Führungskräfte aus dem mittleren Management den Geschäftsbereich. Probleme gab es dem Vernehmen nach mit der technischen Plattform im Wealth Management, während im Private Banking die Systeme auf denen der Consorsbank fußen.
