BMW, Mercedes, Covestro & Co So allokieren Dax-Pensionswerke ihr Planvermögen

Karen Delvai

Karen Delvai ist Leiterin Asset Management und Pensionsfonds bei der BMW Group: „Investments in Alternatives erfüllen höhere Ertragserwartungen.“ Bildquelle: BMW

Der Ruhestand ist, wenn Sie aufhören, für Ihr Geld zu arbeiten und Ihr Geld anfängt, für Sie zu arbeiten“, wusste der Schriftsteller Mark Twain bereits vor weit über 100 Jahren. Damit das bei den größten deutschen Konzernen – den Dax-40 – klappt, sind die Mitarbeiter der einzelnen Pensionswerke gefragt.

Diese Einrichtungen verwalteten im vergangenen Jahr 257 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von 12 Milliarden Euro im Vergleich zu 2022. Für die Manager dieses Vermögens steht an erster Stelle, dass das Planvermögen, also der Teil, der zur Abdeckung von Versorgungsansprüchen ehemaliger Mitarbeiter bereitsteht, sicher ist. Eine Herausforderung, zumal gleichzeitig Forderungen bedient werden müssen. Bei BMW beispielsweise will man im wesentlichen über langlaufende Rentenpapiere und entsprechende Derivate erreichen, die vollständige Ausfinanzierung der Verpflichtung aufrechtzuerhalten.

Zusätzlich werde ein Teil in sogenannte Return-Seeking Assets investiert, um nicht planbare Belastungen wie beispielsweise eine höhere Langlebigkeit beziehungsweise generell biometrische Risiken finanzieren zu können. „Hier liegt der Schwerpunkt unserer Investitionen insbesondere bei Alternative Investments. Darin enthalten sind Infrastruktur-, Immobilien-, Private Equity sowie Private Credit Anlagen, die höhere Ertragserwartungen erfüllen“, erklärt Karen Delvai, Leiterin Asset Management und Pensionsfonds bei der BMW Group.

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