Blick durchs Schlüsselloch Hier werden Private-Wealth-Kunden beraten

Empfangsbereich eines Private-Wealth-Management-Standorts der HVB in München

Empfangsbereich eines Private-Wealth-Management-Standorts der HVB in München Foto: Hypovereinsbank

Das Private Wealth Management immer noch durch den persönlichen (Erst-)Kontakt geprägt. Insofern spielen Ersteindruck und die Atmosphäre, in der man die Kunden zum vertraulichen Beratungsgespräch empfängt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Gleichzeitig sagt das Interieur von Lobby und Besprechungsräume etwas über die Beratungsphilosophie und Selbstbildnis eines Bankhauses aus. Die Raumkonzepte sind in aller Regel an das Corporate Design angelehnt und angepasst.

Das private banking magazin hat die größten im deutschen Private Wealth Management tätigen Groß- und Privatbanken nach Details zu ihren Raumkonzepten und Bildmaterial gefragt. Dabei gab es eine facettenreiche Auswahl an Antworten von „Superspannend – wir entwickeln gerade selbst ein Konzept“ (Süddeutsche Aktienbank), „Wir befinden uns gerade im Bau einer neuen Zentrale“ (Bremer Landesbank) bis zu „An diesem Redaktionsprojekt wollen wir nicht teilnehmen“.

Einige Häuser legten Wert darauf, nicht eindimensional (traditionelles oder modernes Ambiente) dargestellt zu werden. Es zeigt sich das einige die Immobilien bestmöglichst auch bei der Raumkonzeption nutzen wollen, aber sich teilweise schlicht an Vorgaben des Denkmalschutzes halten müssen. Viel Freiraum für gestalterisches Innendesign gibt es dann nicht.


Einige Privatbanken wie M.M. Warburg & Co, Berenberg oder die Fürstlich Castell’sche Bank legen Wert auf die historischen Wurzeln des Hauses und zeigen das auch im Interieur. Gleichzeitig versuchen viele die Tradition ihrer Häuser mit modernen Ansprüchen an Wohlfühl-Design, Anregungen zum Gedanken machen und natürlich Technik zu verbinden. So soll es künftig bei Donner & Reuschel am Hamburger Ballindamm eine 3-D-Monitorwand geben, um Kunden via virtueller Realität Immobilienbesichtigungen ohne zeitaufwändige Reisen zu ermöglichen.

Vielen Häuser im Private Wealth Management ist es zumindest an den großen Standorten möglich, Mittagessen und das Catering für größere Veranstaltungen inhouse zu organisieren. Meist bestehen eigene Küchen. Banken mit Schweizer Wurzeln lassen es sich auch nicht entgehen, auf Ihre Verbundenheit zur Schweiz mittels außergewöhnlicher Pralinen der Heimat hinzuweisen.

Einen Schritt weiter geht noch das Wealth Management der Commerzbank. An den größten Niederlassungen der Bank haben die Wealth-Management-Kunden Zugriff auf einen ruhigen Arbeitsplatz. In der sogenannten Business Lounge können sie ungestört arbeiten, geschäftliche Angelegenheiten erledigen oder einen zeitlichen Freiraum überbrücken.

>>Vergrößern
Karte der Business-Lounge-Standorten

Quelle: Commerzbank