Nextgen-Ansatz Blackpoint startet Fonds für Single Family Office

Eduardo Mollo-Cunha (l.) und Alexander Pirpamer von Blackpoint Asset Management

Eduardo Mollo-Cunha (l.) und Alexander Pirpamer von Blackpoint Asset Management: Das Unternehmen startet einen Nextgen-Fonds. Foto: Blackpoint Asset Management

Blackpoint Asset Management erweitert den eigenen Umbrella-Fonds um einen weiteren Teilfonds: Ein Single Family Office hat den Blackpoint Nextgen initiiert, Blackpoint öffnet das Produkt für Anleger aus Deutschland, Österreich und Luxemburg. So soll ein größerer Anlegerkreis in den Fonds investieren können.

„Die Zielrendite orientiert sich an einer vergleichbaren Anlage bestehend aus etwa 60 Prozent globalen Aktien sowie 40 Prozent globalen grünen Anleihen und liegt bei rund 5 bis 6 Prozent pro Jahr über rollierende drei-Jahreszeiträume“, sagt Eduardo Mollo Cunha, Mitgründer und Geschäftsführer von Blackpoint. Eine Mindestanlagesumme gibt es nicht.

 

Der Blackpoint Nextgen (ISIN: LU2790891548 / WKN: A408PZ) fußt auf einer Strategie für jüngere Investoren: Demnach investiert das Portfoliomanagement überwiegend in Aktien und grüne Anleihen von kleinen und mittleren Unternehmen, die mittel- und langfristig „bislang unerfüllte systemische Bedürfnisse adressieren“. Das Portfolio soll über Sektoren, Anlageklassen und Regionen hinweg breit aufgestellt werden. 

Beispiele für mögliche Investments nennt das Unternehmen in einer Pressemitteilung: So seien Anlagen rund um den Ausbau erneuerbarer Energien, der Elektrifizierung im Verkehr, Bauwesen und der Industrie sowie in der Verringerung der durch Abfall und Konsum verursachten CO2-Emissionen denkbar. Das Portfoliomanagement legt unter anderem in Unternehmen aus den Branchen Energie, Konsumgüter, Technologie, Mobilität, Gesundheitswesen und Industrie an.

Portfoliomanager-Duo verwaltet den Fonds

Die Einzeltitel analysieren die Portfoliomanager fundamental. Zwar verweist das Unternehmen auf ESG-Kriterien, die die Portfoliomanager bei der Wahl der Unternehmen und Emittenten beachten würden: Aber: Artikel 8 oder 9 der EU-Offenlegungsverordnung erfüllt der Fonds nicht.

„Millennials spielen als Investoren eine immer wichtigere Rolle – für sie sind Zukunftsthemen, Transparenz und digitaler Zugang wesentliche Faktoren“, erklärt Mollo Cunha. Alexander Pirpamer und Marcel Huber verwalten den Fonds.

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