Betrugsvorwurf Bankiers-Sohn nach Anklage abgetaucht

Frankfurt bei Nacht: Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Anklageschrift bislang nicht zustellen können.  | © Getty Images

Frankfurt bei Nacht: Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Anklageschrift bislang nicht zustellen können. Foto: Getty Images

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat den Unternehmensberater Mark Meier-Preschany, Sohn des ehemaligen Dresdner-Bank-Vorstands Manfred Meier-Preschany, wegen Betrugs angeklagt. Die Anklageschrift wirft dem 54-Jährigen vor, geliehenes Geld nicht zurückgezahlt zu haben. Das berichtet die „Bild“ in ihrer Online-Ausgabe (bezahlpflichtig). Ausgestellt worden war die Anklageschrift demnach bereits im Frühjahr, konnte jedoch bislang nicht zugestellt werden, da Meier-Preschany abgetaucht sein soll.

Konkret geht es um Gelder, die sich Meier-Preschany in den vergangenen Jahren von Freunden und Bekannten geliehen haben soll, ohne jemals etwas davon zurückgezahlt zu haben. Die „Bild“ zitiert eine ehemalige Freundin des Verdächtigen, wonach die 25.000 von ihr geborgten Euro für seinen Einstieg in eine St. Galler Unternehmensberatung gedacht gewesen seien. Die Frau habe jedoch keinen Cent des Betrages wiedergesehen.