Betriebliche Altersversorgung Bosch Österreich mandatiert VBV-Pensionskasse

Bürohaus der VBV in Wien | © VBV

Bürohaus der VBV in Wien Foto: VBV

Bosch Österreich und die größte Pensionskasse der Alpenrepublik arbeiten in Sachen Betriebsrente zusammen. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat das 1866 von Robert Bosch gegründete Unternehmen mit Beginn dieses Jahres eine betriebliche Altersvorsorge für alle Mitarbeiter in Österreich eingeführt und die VBV-Pensionskasse als externen Dienstleister ins Boot geholt.

Zuvor hatte Bosch die Rentenpläne offiziell ausgeschrieben. Inzwischen verwaltet die VBV für Bosch die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge und legt sie am Kapitalmarkt an. 

Bosch ist bereits seit 1899 in Österreich präsent und beschäftigt in der Alpenrepublik in acht Gesellschaften rund 2.900 Mitarbeiter. Für diese bietet die Bosch-Gruppe seit Jahresbeginn 2019 eine betriebliche Zusatzpension an. „Wir sind eine Stiftung und haben daher keine Shareholder – dieser soziale Gedanke der Stiftung trägt sich durch das gesamte Unternehmen. Dazu gehört auch eine Fürsorgepflicht unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber“, erklärt Johanna Hummelbrunner.

Hummelbrunner ist Personalleiterin bei der Bosch-Gruppe in Österreich und argumentiert, dass man die Grundbedürfnisse auch in Zukunft durch die staatliche Pension abdecken könne, „aber die netten zusätzlichen Extras kann man sich nur durch die Zusatzpension ermöglichen. Daher haben wir uns entschlossen, die Säule der betrieblichen Altersvorsorge zu bedienen.“