Beteiligung vorgesehen Haspa plant Kooperation mit Fintech Investify

Jörg Ludewig (l.), Generalbevollmächtigter der Haspa und verantwortlich für das Private Banking sowie Investify-Gründer Tobias Haustein

Jörg Ludewig (l.), Generalbevollmächtigter der Haspa und verantwortlich für das Private Banking sowie Investify-Gründer Tobias Haustein

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) und das Fintech Investify arbeiten künftig zusammen. Die geplante Kooperation umfasst sowohl den Vertrieb als auch die Fortentwicklung des digitalen Angebots. Beide Seiten hätten eine verbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, die auch eine Beteiligung der Haspa an Investify beinhaltet, teilte die Sparkasse mit.

Das Institut will damit sein Leistungsspektrum um ein Robo-Advisory-Angebot ergänzen. Ziel ist es, Kunden digitale und zugleich individuelle Anlagemöglichkeiten über verschiedene Vertriebskanäle anzubieten. Dabei werde sich die Haspa an der Weiterentwicklung des digitalen Angebots beteiligen, hieß es.

Investify offen für weitere Kooperationen

„Der Einsatz digitaler Technologien in der Vermögensanlage wird immer wichtiger. Und wir möchten auf die steigenden Kundenbedürfnisse reagieren“, sagt Jörg Ludewig, Generalbevollmächtigter der Haspa und verantwortlich für das Private Banking. 

„Unser Ziel ist es, den Kunden des Instituts eine digitale Form der Vermögensverwaltung zu bieten, die auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Investify ist als Unternehmen weiterhin offen für weitere Kooperationen im B2B-Bereich“, sagt Investify-Gründer Tobias Haustein.

Investify bietet digitale Vermögensverwaltung in Form von Aktien- und Anleihen-ETFs. Ergänzt wird diese Basisanlage um individuelle Schwerpunkte, die sich Kunden nach ihren persönlichen Vorstellungen zusammenstellen können. Darunter sind etwa Themen wie Nachhaltigkeit, Robotik, Zugpferde der deutschen Wirtschaft oder Ethisches Investieren.

Die Haspa ist mit mehr als 43 Milliarden Euro Bilanzsumme und rund 140 Filialen die größte deutsche Sparkasse.