Kahlschlag weitet sich aus Berenberg soll bis zu 70 Stellen abbauen

Der Schriftzug von Berenberg an einer Filiale.

Bei Berenberg sollen insgesamt bis zu 70 Kündigungen anstehen. Bildquelle: Imago Images / Pond5 Images

Die Hamburger Privatbank Berenberg streicht im Zuge ihrer Neuorganisation bis zu 70 Arbeitsplätze. Das zumindest berichtet der Platow Brief. Besonders betroffen sein soll demnach das Asset Management, das die Bank künftig mit dem Wealth-Management und dem Corporate-Banking in einem gemeinsamen Zentralbereich bündelt.

Die erste Kündigungswelle mit 21 Stellen sei demnach bereits abgeschlossen, weitere bis zu 30 Kündigungen würden für Anfang Januar erwartet, heißt es in dem Bericht. Ein Sprecher von Berenberg wollte sich auf Nachfrage dieser Redaktion bislang nicht äussern. 

Struktureller Umbau

Anfang Dezember kündigte die Privatbank einen umfassenden Umbau ihrer Organisationsstruktur an. Die Bereiche Corporate-Banking, Wealth-Management und Asset-Management werden in einem neuen Zentralbereich zusammengeführt. Leiter ist Frederik Gottlob, der erst im November zum Chef des Corporate-Bankings berufen worden war. Klaus Naeve, bisheriger Leiter des Wealth- und Asset-Managements, verlässt hingegen das Unternehmen.

 

Den zweiten Zentralbereich Investmentbanking führt demnach weiterhin Laura Janssens. Sie und Gottlob, der 2016 über ein Graduate-Programm zu Berenberg kam, ziehen zum 1. Januar zudem in die erweiterte Geschäftsleitung ein. In beiden Zentralbereichen sollen jeweils rund 400 Mitarbeiter tätig sein.

Insgesamt beschäftigte Berenberg zum Zeitpunkt der Ankündigung etwa 1.580 Menschen. Der nun geplante Stellenabbau von bis zu 70 Arbeitsplätzen entspricht rund 4,4 Prozent der Gesamtbelegschaft.

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