Dejan Djukic übernimmt die Gesamtleitung des Portfoliomanagements im Berenberg Wealth and Asset Management. Er berichtet an Klaus Naeve, Leiter Wealth and Asset Management und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Ziel ist es, laut Pressemitteilung, eine engere Verzahnung der einzelnen Fachbereiche innerhalb des Portfoliomanagements zu ermöglichen, um effektiver auf die Kundenbedürfnisse über alle Anlageklassen und Kundengruppen hinweg eingehen zu können. Zudem rücken die Themen Liquid Alternatives, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung stärker in den Fokus.
Matthias Born verlässt Berenberg
Djukic folgt auf Matthias Born, welcher sich entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Born war rund acht Jahre bei Berenberg. Vorherige Karrierestation war unter anderem Allianz Global Investors.
In seiner Rolle verantwortet Djukic die Portfoliomanagement-Einheiten Multi Asset, Equities, Fixed Income, Alternatives und Solutions sowie die Produktspe-zialisten und das ESG Office. Bisher war er für das Portfoliomanagement Multi Asset zuständig.
Vor seiner Tätigkeit für die Hamburger Privatbank hatte Djukic führende Rollen bei der DZ-Privatbank und der Commerzbank.
Die neue Portfoliomanagement-Einheit Alternatives unter der Leitung von Ulrich Urbahn bündelt alle liquiden, alternativen Produkte. Grund ist die gestiegene Kundennachfrage nach Diversifikation.
Zentrales Chief Investment Office nimmt Arbeit auf
Zudem rücken datenbasierte, modulare Investmentlösungen und Künstliche Intelligenz weiter in den Vordergrund im Asset Management und ins Interesse der Investoren. Die neue Portfoliomanagement-Einheit Solutions unter der Leitung von Nico Baum fokussiert sich aus diesem Grund auf die Weiterentwicklung datenbasierter Investment- und risikomanagementansätzen sowie modularer Lösungen für institutionelle Kunden.
Zudem treibt die Einheit die weitere Digitalisierung der Investmentprozesse innerhalb der gesamten Portfoliomanagements voran. Berenberg verwaltet bereits knapp sechs Milliarden Euro mit KI-basierten Strategien in Kundenmandaten.
In Ergänzung zur Neuausrichtung des Portfoliomanagements wird ein zentrales Chief Investment Office geschaffen, dass von Bernd Meyer geleitet wird. In seiner Funktion berichtet er direkt an Naeve. Bereits im Juni schuf Berenberg eine Plattform für institutionelle Investoren.
