Der Aufsichtsrat der DZ Bank hat beschlossen, Souâd Benkredda und Michael Speth zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden zu ernennen. Die Ernennung wird zum 1. Juli 2026 wirksam.
Die Position des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gab es zuletzt nicht an der Spitze der DZ Bank. Sie wurde nun neu geschaffen und doppelt besetzt. Die funktionalen Zuständigkeiten im Vorstand bleiben unverändert.
Benkredda verantwortet Kapitalmarktgeschäft
Souâd Benkredda ist seit September 2022 Mitglied des Vorstands der DZ Bank. Sie verantwortet das Kapitalmarktgeschäft, das Konzern-Treasury und den Bereich Strukturierte Finanzierung. Darüber hinaus betreut sie die Auslandsfilialen und -repräsentanzen der Bank.
Vor ihrem Wechsel zur DZ Bank war Benkredda bei der Standard Chartered Bank in Dubai tätig.
Dort arbeitete sie von 2020 bis 2022 als Managing Director und Global Head of Strategic Investor Group Sales. Im Kapitalmarktgeschäft der Deutschen Bank hatte sie davor über 16 Jahre lang verschiedene Positionen in Frankfurt, Dubai und London inne.
Speth zuständig für Kredit und Risikocontrolling
Michael Speth ist seit August 2016 Mitglied des Vorstands der DZ Bank. Er verantwortet das Risikomanagement mit den Bereichen Kredit und Risikocontrolling sowie Konzern-Risikosteuerung und Services. Zudem betreut er die Volksbanken Raiffeisenbanken in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland.
Vor seinem Wechsel zur DZ Bank war Speth bei der WGZ Bank tätig. Dort war er von 2010 bis 2016 Mitglied des Vorstands. Im April 2010 wurde er zunächst zum stellvertretenden Vorstandsmitglied berufen. Zuvor leitete er bei der WGZ Bank den Bereich Finanzen.
Aufsichtsrat sieht Vorstand gut aufgestellt
Der Aufsichtsratsvorsitzende Henning Deneke-Jöhrens sagte zu der Entscheidung: „Die DZ Bank verfügt über ein gut eingespieltes Vorstandsteam.“ Der Vorstand sei bestens aufgestellt für die Umsetzung der strategischen Ziele.
Vorstandsvorsitzender Cornelius Riese ergänzte: „Ich freue mich über diesen Schritt und bin überzeugt, dass wir als Team die Zukunft der Bank weiterhin erfolgreich gestalten werden.“
Die erforderlichen Anpassungen in den Regelwerken der Bank werden vor dem 1. Juli 2026 umgesetzt.