Umfirmierung der Value AM Bayerische Vermögen zielt auf Privat- und institutionelle Kunden

Stefan Mayerhofer bildet zusammen mit Alexander Gröbner den Vorstand der Bayerischen Vermögen

Stefan Mayerhofer bildet zusammen mit Alexander Gröbner den Vorstand der Bayerischen Vermögen: Der Münchner Vermögensverwalter tritt künftig in einer neuen Holdingstruktur auf, mit drei klar getrennten Geschäftsfeldern. Foto: Bayerische Vermögen

Die Münchner Vermögensverwalter Value Asset Management und Bayerische Vermögen gehen zusammen. Künftig treten beide Gesellschaften unter dem Namen Bayerische Vermögen in Erscheinung. Als eine von drei hundertprozentigen Töchtern der BV Holding liegt ihr Fokus auf der Vermögensverwaltung für Privatkunden. In der Verschmelzung mit Value AM findet nun zudem der Konzernumbau der Bayerische Vermögen seinen Abschluss. „Mit unser neuen Holdingstruktur richten wir uns zielgerichtet zum Kunden aus“, sagt Stefan Mayerhofer, Vorstand der Bayerischen Vermögen.

Zur Unternehmensgruppe gehören zudem zwei frühere Zukäufe der Bayerischen Vermögen: die MFI Asset Management und Meyer & Cie. Die Investmentboutique MFI AM hat ihre Wurzeln im Bankhaus Merck Finck & Co. Als zentrale Vermögensverwaltung des Hauses betreute die Banktochter bis Ende 2009 private und institutionelle Kunden des Instituts. 2010 übernahmen Mitarbeiter die Gesellschaft, die seither als MFI AM firmiert. In der BV Holding liegt ihre zentrale Funktion in der Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden. Darunter läuft im Großen und Ganzen das Spezialfondsgeschäft für Kirchen, Stiftungen,  Versorgungswerke und weitere, so Mayerhofer.

Die Meyer & Cie Allokationsberatung ist, wie der Name bereits verrät, spezialisiert auf die Allokationsberatung für Kapitalanlagen institutioneller Anleger. Auch sie entstand im Jahr 2010 durch einen Management-Buyout der Mitarbeiter aus einer renommierten deutsch-schweizerischen Reporting- und Controlling-Gesellschaft heraus. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der BV Holding ist die Unternehmensberatung für institutionelle Kunden. Die Kerndienstleistung ist nach eigenen Angaben die dynamische Portfolioallokation, welche die strategische und taktische Aufteilung der Kapitalanlagen und eine marktphasenabhängige Managerauswahl umfasst, um Anlageziele umzusetzen.

Nach aktuellen Angaben auf der Internetseite des Verbands unabhängiger Vermögensverwalter (VUV) verwaltet die Bayerische Vermögen mit Hauptsitz in München mehr als 1,1 Milliarden Euro. Mit 62 Mitarbeitern an neun Standorten gehöre das Unternehmen zu den führenden bankenunabhängigen Vermögensverwaltern in Deutschland. Die Schwerpunkte der Tätigkeit liegen in der Betreuung privater und institutioneller Mandante in Vermögensfragen.