Nach Mitarbeiteraufbau Bankhaus Bauer will weiter in Private Banking investieren

Eine Filiale des Bankhauses Bauer im Jahr 2019

Eine Filiale des Bankhauses Bauer im Jahr 2019: Die Privatbank legt den Fokus weiter auf das Private Banking. Foto: Imago Images / Arnulf Hettrich

Das Bankhaus Bauer will künftig weiter ins Private Banking investieren. Das gab die Privatbank mit Sitz in Essen im Rahmen einer Pressemitteilung zum Jahresabschluss bekannt. So wird neben den Investitionen in den Ausbau des Private Bankings im laufenden Jahr erneut die digitale Transformation vorangetrieben. Unter anderem hilft ein IT-Dienstleister dem Bankhaus dabei, ein neues Kundenportal einzurichten.

Anbindung an Gesundheitsunternehmen soll Neukunden einbringen

Im vergangenen Jahr wies das Private Banking, das an den Standorten Stuttgart und Essen angesiedelt ist, nach Angabe der Bank eine „gute Wachstumsdynamik” auf. Dazu beigetragen hätten unter anderem ein gezielter Mitarbeiteraufbau und die Performance der Vermögensverwaltung, wodurch Neukunden bei privaten und bei institutionellen Investoren vor allem im Stiftungsbereich in den Fokusregionen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gewonnen werden konnten.

Außerdem steckt die Bank ihre Fühler nach Kunden über die Anbindung an die Opta-Data-Gruppe aus. Hinter dem Eigner der Bank, der BB Beteiligung in Essen, stehen Unternehmerfamilien aus Nordrhein-Westfalen, die aus dem Umfeld von Opta Data kommen. Das Unternehmen ist im Bereich Digitalisierung in der Gesundheitsbranche aktiv – in der das Bankhaus zukünftig weiter Kunden akquirieren möchte. Dafür sollen auch weiterhin Mitarbeiter eingestellt werden.

 

Trotz eines erwarteten Verlusts erzielte die Bank 2021 einen Gewinn von 0,1 Millionen Euro, während die Bilanzsumme leicht auf 381,9 Millionen Euro sank. Eigenkapital und Kernkapitalquote stiegen dagegen an.