AXA IM zum E-Commerce Online-Handel boomt – nicht nur am Cyber Monday

Der Cyber Monday lockt Online-Shopper mit Rabatten: Zum Start des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts der Online-Händler werden neue Umsatzrekorde erwartet. | © Getty Images

Der Cyber Monday lockt Online-Shopper mit Rabatten: Zum Start des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts der Online-Händler werden neue Umsatzrekorde erwartet. Foto: Getty Images

Am 26. November ist Cyber Monday. Nicht umsonst rühren Amazon, Ebay und Co. fleißig die Werbetrommel: Das digitale Pendant zum Black Friday (23. November 2018) ist einer der weltweit erfolgreichsten Online-Shopping-Tage überhaupt. Bereits 2017 verzeichnete er mit 6,59 Milliarden US-Dollar den höchsten je an einem einzelnen Tag in den USA gemessenen Online-Umsatz. Auch in diesem Jahr wird am Montag nach Thanksgiving ein neuer Rekord erwartet: Aktuell belaufen sich die Schätzungen auf 7,25 Milliarden US-Dollar, wie etwa der Marketing-Dienstleister Adobe Digital Insights ermittelt hat.  „Und der Umsatz im Online-Handel wird weiter steigen, nicht nur an Online-Shopping-Tagen wie dem Cyber Monday“, prognostiziert Jeremy Gleeson, Portfoliomanager des AXA Framlington Digital Economy.

Die Umsätze am Cyber Monday steigen:

                                                                                   Quelle: Adobe Digital Insights, Oktober 2018

E-Commerce-Anteil steigt

Dafür sorgt unter anderem die steigende Marktdurchdringung des Online-Handels: Euromonitor International zufolge betrug der E-Commerce-Anteil am Einzelhandel im Jahr 2013 knapp 3 Prozent, im Jahr 2016 aber bereits rund 6 Prozent. Schätzungen zufolge wird sich dieser Wert bis 2021 nochmals verdoppeln. „Immer mehr Menschen nutzen E-Commerce, entsprechend wachsen auch die Umsätze im Online-Shopping“, beobachtet Gleeson.

Zugleich werden digitale Dienste immer häufiger in Anspruch genommen: 3,3 Milliarden Menschen weltweit nutzen aktiv soziale Netzwerke, hat das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ hochgerechnet. Das macht sich auch bei den Online-Werbeausgaben bemerkbar: Laut dem Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) dürfte der Umsatz mit digitaler Werbung im laufenden Jahr 2018 allein in Deutschland um insgesamt sieben Prozent auf 2,06 Milliarden Euro wachsen.

Smartphone: Einkaufswagen von heute

Mobile Endgeräte wie Smartphones beeinflussen darüber hinaus das Verbraucherverhalten. „Am Cyber Monday des Jahres 2017 wurden Adobe Digital Insights zufolge 2,18 Milliarden US-Dollar Umsatz allein über mobile Endgeräte erreicht“, erläutert Gleeson. Das erscheint wenig verwunderlich, bieten die Geräte Käufern doch jederzeit Zugang zu einem großen Angebot mit immer kürzeren Lieferzeiten. Für Letzteres nehmen Verbraucher auch gerne ein wenig mehr Geld in die Hand: 41 Prozent sind bereit, für eine taggleiche Lieferung mehr zu bezahlen, wie die Studie „Global Consumer Insights Survey 2018“ im Auftrag der Unternehmensberatung PWC ergeben hat.

Mit dem Umsatzwachstum Schritt halten

Auf dem Online-Markt gibt es also noch viel Luft für potenzielles Wachstum. „Unternehmen müssen ihre digitale Präsenz ausbauen, um mit dem hohen Umsatzwachstum im Online-Handel Schritt halten zu können – passend zum Verbraucherverhalten in diesen Tagen“, schlussfolgert Gleeson.

Vom vernetzten Verbraucher und der digitalen Wirtschaft können auch Investoren profitieren – zum Beispiel mithilfe des AXA World Funds Framlington Digital Economy. Der Fonds investiert gezielt in Unternehmen, die sich auf den Discovery- und den Entscheidungsprozess sowie auf die Auslieferung im E-Commerce spezialisiert haben. Darüber hinaus investiert der Fonds in so genannte Enabler – Unternehmen, die Firmen mit traditionellen Geschäftsmodellen dabei helfen, die Vorteile der digitalen Welt für sich zu nutzen.