Außenauftritt Nord/LB ersetzt schrittweise die Marke BLB

Christian Veit war vor der Fusion Vorstandsvorsitzender der Bremer Landesbank, nach der Fusion ist er als Regionalvorstand im Konzern Nord/LB tätig.

Christian Veit war vor der Fusion Vorstandsvorsitzender der Bremer Landesbank, nach der Fusion ist er als Regionalvorstand im Konzern Nord/LB tätig.

Aus BLB wird Nord/LB, nun auch im Außenauftritt: Im Laufe des Jahres 2018 wird die Marke BLB – Bremer Landesbank – stufenweise durch die Marke Nord/LB ersetzt. Das erklärte Regionalvorstand Christian Veit im Interview mit der regionalen Tageszeitung „Weser Kurier“. Nach der Fusion der beiden Häuser im Herbst 2017 hatte man es zunächst mit einer Zwei-Marken-Strategie versucht, habe damit aber Irritation bei den Kunden verursacht, so Veit.

Die Markenumstellung habe keine Auswirkungen auf die Präsenz der Bank an den Standorten in Bremen und Oldenburg oder die Entscheidung, die Kompetenzen für das Private Banking im Konzern in Bremen zu bündeln, so eine Unternehmenssprecherin der Nord/LB auf Nachfrage des private banking magazin. Bremen wurde nach der Fusion von Nord/LB und BLB Sitz des Kompetenzzentrums Private Banking.

Auch beim Mischfonds BLB Global Opportunities Fund ändere sich nichts. Der Außenauftritt unter nun einer Marke ziehe nicht automatisch eine Veränderung des Produktnamens nach sich. Diese müsste von den zuständigen Regulierungsbehörden genehmigt werden, so die Sprecherin.

Veit nahm im Interview auch zu den Folgen der Fusion Stellung. So habe es natürlich auch Wechsel gegeben. Die Fluktuation bewege sich im normalen Rahmen. Auf der anderen konnten aber auch Kunden gewonnen werden. So sei das vereinte Institut im Private Banking, insbesondere in der Vermögensverwaltung, gewachsen. Weiter zulegen will die Nord/LB laut Veit auch im Firmenkundengeschäft. „Wir wollen nun transparent und offen kommunizieren, dass wir jetzt ein fusioniertes Haus sind. Das ist die NordLB“, sagt Veit.