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Ausblick 2016 Asiatische Hartwährungsanleihen können 4 Prozent Gesamtrendite liefern

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Vier Prozent Gesamtrendite für asiatische Papiere möglich

Ende 2015 betrug die Rendite des JACI 4,35 Prozent. In diesem Jahr besteht zwar auch Spielraum für eine Spreadverengung, dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass diese engeren Spreads den erwarteten Anstieg der Renditen auf US-Treasuries völlig wettmachen können. Wir meinen daher, dass für asiatische Hartwährungsanleihen in 2016 eine Gesamtrendite von zwei bis vier Prozent realistisch wäre. Das entspricht weitgehend der Gesamtrendite von 2015 (2,8 Prozent).

Diese Rendite erscheint aus Total-Return-Sicht nicht gerade verlockend. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass es sich hierbei um eine Rendite in US-Dollar handelt, eine Währung, die im gegenwärtigen Umfeld noch fester tendieren dürfte. Ferner verschafft diese Assetklasse Investoren Zugang zu einer relativ sicheren Region im EM-Kontext und das durchschnittliche Rating in dieser Assetklasse ist Investment Grade.

Gute Rendite auch für asiatische Hochzinsanleihen

Für asiatische Hochzinsanleihen prognostizieren wir dieses Jahr eine Rendite von sechs bis acht Prozent. Das liegt an unserer positiven Einschätzung Chinas, einem Land, das wichtiger für das Hochzinsuniversum als der All-Grade-Index ist. Unser Optimismus stützt sich u. a. auf das positive markttechnische Bild in China, wo wir eine gewisse Knappheit an Anleihen im heimischen HY-Universum wahrnehmen, da Emittenten jetzt vermehrt an den Onshore-Anleihemarkt gehen.

Ein weiterer Performance-Treiber ist unsere Überzeugung, dass der chinesische Immobilienmarkt im laufenden Jahr das Tempo seiner Erholung sicherlich beibehalten kann. Aufgrund dieser Faktoren notieren asiatische HY-Anleihen im Vergleich zu amerikanischen HY-Papieren mit engeren Spreads, also eine Umkehr des historischen Trends.

Grafik: Chinas Beitrag zum globalen BIP-Wachstum bleibt beträchtlich

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Quelle: IWF, Standard Chartered Research, IWF-Daten (November 2015)