Neue Strategie, neuer Name Aus Lloyd Fonds wird Laiqon

Hamburg

Hamburg: In der Stadt an der Elbe hat auch Lloyd Fonds, zukünftig Liaqon, seinen Sitz. Foto: Imago Images / blickwinkel

Lloyd Fonds will sich in „Laiqon“ (Eigenschreibweise: LAIQON) umbenennen, meldet das Hamburger Unternehmen. Den Hintergrund der Umfirmierung habe man auf der Hauptversammlung in dieser Woche auch den Aktionären erläutert.

Demnach will Lloyd Fonds, beziehungsweise das neue Laiqon, seine Unternehmensstrategie erweitern. Im Zentrum stehe dabei die unternehmenseigene Cloud-basierte Digitalplattform sowie ein Netzwerk von Technologie- und Vertriebspartnern. Weiterer Strategie-Schwerpunkt soll das nachhaltige Investieren sein. Perspektivisch wollen man alle Produkte des Hauses nach Artikel 8 oder Artikel 9 der europäischen Offenlegungsverordnung anbieten können. Ebenso sollen die verwalteten Mittel bis Ende 2025 auf 8 bis 10 Milliarden Euro steigen, peilt man bei Lloyd Fonds beziehungsweise Laiqon an.

Mit Blick auf den neuen Namen heißt es aus dem Unternehmen: „Das im Mittelpunkt des neuen Namens stehende Q steht dabei für den Anspruch von Laiqon, sich als Premium-Qualitätsanbieter im Fonds- und Vermögensmanagement zu positionieren.“ Der neue Marken-Claim laute „Wealth. Next Generation“.

Lloyd Fonds gibt es seit 1995. Die Vermögensverwaltung hatte sich zunächst auf Sachwerte spezialisiert, seit 2019 hat sie auch Publikumsfonds im Angebot. Seit 2005 ist Lloyd Fonds an der Börse gelistet. 2021 und 2022 übernahmen die Hamburger durch schrittweise Beteiligung den Robo-Advisor Growney sowie die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BV Holding. Zur Jahresmitte verwaltete das Unternehmen rund 4,7 Milliarden Euro.