Pensionskasse der Hamburger Hochbahn Aufsichtsrat verlängert mit Vorstand bis 2026

Bilden die Doppelspitze der Pensionskasse

Bilden die Doppelspitze der Pensionskasse: Stephan Meyer (li.) und Frank Oliver Paschen. Foto: Pensionskasse der Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft

Die Pensionskasse der Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft soll auch über das Jahr 2021 hinaus von den amtierenden Vorstandsmitgliedern Stephan Meyer und Frank Oliver Paschen gelenkt werden. Wie die Pensionseinrichtung in einer Mitteilung schreibt, habe der Aufsichtsrat die Vorstandsbestellung verlängert und freue sich, „die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern Stephan Meyer und Frank Oliver Paschen fortzusetzen zu können“. Die eigentlich bis zum Sommer 2021 laufenden Verträge seien frühzeitig um fünf Jahre bis 2026 verlängert worden.

Vorstände kamen 2018 an Bord

Vorstandsmitglied Meyer ist Diplom-Wirtschaftsmathematiker und Aktuar. Er kam im Sommer 2018 zur Pensionskasse der Hamburger Hochbahn. Zuvor arbeitete er bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Als Vorstand verantwortet er die Bereiche Risikomanagement, Rechnungswesen, Versicherungsbetrieb, Versicherungstechnik und Digitalisierung/IT. Vorstandsmitglied Paschen wiederum lenkt neben den Ressorts Kapitalanlagen, Kapitalanlagen-Reporting und -Controlling auch die Öffentlichkeitsarbeit, Recht und Personal.

Laut der Mitteilung sei es dem Vorstandsteam gemeinsam mit seiner hochspezialisierten Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren gelungen, in einem äußerst schwierigen Umfeld die wirtschaftliche Lage der Pensionskasse „signifikant zu verbessern, den Professionalisierungsgrad weiter zu steigern und das Unternehmen mit all seinen regulatorischen Herausforderungen fit für die Zukunft zu machen“.

Die Pensionskasse der Hamburger Hochbahn hat die Struktur ihrer Kapitalanlagen seit dem Amtsantritt Paschens neu gestaltet. Allein im Jahr 2019 sei ein Viertel des Anlagen neu investiert worden, erläuterte Paschen im Januar dieses Jahres beim Branchentreffen Hamburg Finance Forum. Im Gegenzug habe er einen Großteil des von seinen Vorgängern übernommenen Goldbestandes verkauft. 

Immobilien in Hamburg 

Über sämtliche Vermögenswerte hinweg muss Paschen früheren Angaben zufolge eine Rendite von mehr als 3 Prozent pro Jahr erwirtschaften. Anker im Portfolio der Hanseaten sind Immobilien. Die Pensionskasse unterhält eine eigene Immobilienabteilung. Zum Portfolio zählten 14 direkt gehaltene Gebäude in Hamburg. 

In einem Interview mit dem „private banking magazin“ äußerte sich Vorstandsmitglied Paschen im Sommer dieses Jahres zur Lage von Pensionskassen in Deutschland. Darin spricht er auch über die Erfahrungen während der ersten Welle der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020. Angesichts der nun wieder scharf ansteigenden Fallzahlen ist der Inhalt des Gesprächs aktueller denn je.