Auf Initiative des BMF und BMU Beirat für Nachhaltigkeit nimmt Arbeit auf

Wiese mit Windkraftanlagen. Die Bundesregierung will Deutschland zu einem führenden Standort für nachhaltige Finanzen machen.  | © Getty Images

Wiese mit Windkraftanlagen. Die Bundesregierung will Deutschland zu einem führenden Standort für nachhaltige Finanzen machen. Foto: Getty Images

Die Bundesregierung will Deutschland zu einem führenden Standort für nachhaltige Finanzen machen. Um nachhaltiges Handeln im Finanzsektor zu verankern, entwickeln das Bundesfinanz- (BMF), Bundesumwelt- (BMU) und Bundeswirtschaftsministerium eine sogenannte Sustainable-Finance-Strategie für Deutschland. 

Teil der Strategie ist ein neuer Beirat, der am 6. Juni 2019 offiziell eingesetzt wurde. Seine Mitglieder sollen die Bundesregierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Sustainable-Finance-Strategie beraten. Ferner soll der Beirat Expertise bündeln und den Dialog zwischen den Akteuren fördern. Das Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie verschiedener Bundesressorts und arbeitet unter dem Vorsitz von Karsten Löffler von der Frankfurt School of Finance & Management.

Beiratsmitglied ist unter anderem Matthias Kopp, Leiter Sustainable Finance der Naturschutzorganisation WWF Deutschland. Helge Wulsdorf, Leiter Nachhaltige Geldanlagen bei der Bank für Kirche und Caritas (BKC), wurde ebenfalls in den Sustainable-Finance-Beirat der Bundesregierung berufen. Der promovierte Sozialethiker gilt als einer der führenden Kompetenzträger in Deutschland zum Thema Nachhaltige Geldanlagen. Auch Silke Stremlau, Vorstandsmitglied der Hannoverschen Kassen, gehört dem Beirat an. Eine Liste mit sämtlichen Mitgliedern des Beirats finden Sie hier

Der Bankenverband BdB kündigte laut Medienberichten an, die Arbeit des Beirats zu unterstützen. Der Finanzierungsbedarf für Nachhaltigkeitsprojekte sei enorm, so BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig.