Aktuelle geopolitische Risiken, Handelskonflikte und makroökonomische Unsicherheiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit anhaltender Marktschwankungen. Gerade in diesem Umfeld bietet es sich an, Strategien zu verfolgen, die weitgehend unabhängig vom breiten Marktumfeld agieren. Merger-Arbitrage-Strategien setzen genau an dieser Stelle an.
Merger Arbitrage als unkorrelierter Portfoliobaustein
Die Strategie nutzt Preisdifferenzen im Zuge angekündigter Übernahmen öffentlicher Unternehmen: Nach Bekanntgabe steigt der Kurs des Zielunternehmens typischerweise an, notiert aber aufgrund bestehender Abschlussrisiken weiterhin unterhalb des Angebotspreises. Das Fondsmanagement investiert in diese Zielaktien und hält die Position bis zur erfolgreichen Transaktion. Die Volatilität bleibt in dieser Phase in der Regel gering, sofern keine Transaktionsstörungen auftreten. Die erzielte Rendite („Spread“) ist der Ausgleich für das spezifische Risiko eines Scheiterns der Übernahme – unabhängig von Faktoren wie Zinspolitik, Konjunktur oder geopolitischer Entwicklung.
Schematische Darstellung eines Merger Arbitrage Deals
Wie funktioniert Merger Arbitrage?
Um Rest- und Transaktionsrisiken zu minimieren, basiert der Investmentprozess auf drei Kernelementen:
1. Disziplinierte Auswahl geeigneter Zielunternehmen und Transaktionen
2. Laufende Beobachtung von M&A-Marktentwicklungen und -parametern
3. Strikte Überwachung und Steuerung des Fortschritts jeder Transaktion
Das Anlageuniversum umfasst rund 1.000 globale öffentliche Übernahmen pro Jahr. Nach mehrstufiger Selektion – u.a. nach Handelsvolumen, Spread und Risikoprofil – wandern stets mindestens 30 Transaktionen in das Fonds-Portfolio. Transaktionen mit niedriger Marktaufmerksamkeit, klarer Dealstruktur und möglichst geringen regulatorischen Risiken stehen dabei im Fokus. Sollte ein Deal wider Erwarten scheitern, greift ein strikt umgesetztes Verlustbegrenzungskonzept.
Die finale Fondsrendite ist folglich primär vom erfolgreichen Vollzug der jeweiligen Transaktionen abhängig und weitgehend unberührt von makroökonomischem Rauschen. Damit eignet sich die Strategie als effektiver Diversifikator und marktunabhängiger Performancebaustein – insbesondere in volatilen Marktphasen.
Mehr Informationen über die Berenberg Merger-Arbitrage-Strategie finden Sie hier.
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Marketingmitteilung. Kapitalanlagerisiko. Die Verkaufsunterlagen und Hinweise zu Chancen und Risiken finden Sie hier.
Über die Autoren:
Oliver Scharping Portfoliomanager Merger Arbitrage, Berenberg
Oliver Scharping ist Portfoliomanager bei Berenberg und seit 15 Jahren in Merger Arbitrage, Event-Driven und Investment Banking tätig. Er begann seine Karriere im M&A bei Lazard, bevor er für verschiedene Single Family Offices primär an Sondersituationen arbeitete. Zuletzt leitete er bei Bantleon den Bereich Event Driven & Special Situations.
Leonard Keller Portfoliomanager Merger Arbitrage, Berenberg
Leonard Keller ist als Portfoliomanager bei Berenberg tätig und spezialisiert sich auf Merger-Arbitrage-Strategien. Er verfügt über 12 Jahre Erfahrung in Übernahmesituationen, Risk Arbitrage und Corporate Finance. Zuvor verantwortete er bei Bantleon Event-Driven und Risk Arbitrage Portfolios.
Dies ist eine Marketingmitteilung. Investieren birgt Risiken. Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für zukünftige Erträge.