Asset Management und Immobilien KPMG legt Beratungsabteilungen zusammen

Hans Volkert Volckens arbeitet seit 2019 für KPMG. Nun soll er die bisher getrennten Bereiche Real Estate und Asset Management miteinander verzahnen.  | © KPMG

Hans Volkert Volckens arbeitet seit 2019 für KPMG. Nun soll er die bisher getrennten Bereiche Real Estate und Asset Management miteinander verzahnen. Foto: KPMG

Hans Volkert Volckens hat zum 1. Januar 2020 zusätzlich zu seiner Rolle als Chef der Abteilung Real Estate nun auch die Leitung im Geschäftszweig Asset Management bei KPMG in Deutschland übernommen. Wie das auf die Wirtschaftsprüfung und die Beratung spezialisierte Unternehmen mitteilte, liegt beiden Bereichen ein identisches Geschäftsmodell zugrunde – die Kapitalanlage privater und institutioneller Investoren. KPMG berät Kunden neben der Wirtschaftsprüfung auch bei steuerlichen und rechtlichen Fragen, etwa bei geplanten Investitionen. 

Sven-Olaf Leitz, Vorstand Financial Services von KPMG, will die bisher getrennten Bereiche Immobilien und Asset Management miteinander verzahnen. Dabei orientiert sich der deutsche Ableger an anderen Mitgliedern des KPMG-Unternehmensverbunds, der aus rechtlich selbstständigen Gesellschaften besteht. In der weltweiten KPMG-Aufstellung bildeten Asset Management und Real Estate einen einheitlichen Sektor, so Leitz.

Auf Volckens, seit Januar 2019 Partner von KPMG, kommen damit weitere Aufgaben zu. Ursprünglich sollte der ehemaligen Finanzchef des Immobilieninvestors CA Immobilien Anlagen aus Österreich, der den Posten 2018 aufgab, zunächst nur das Geschäftsfeld Immobilien bei KPMG umbauen. 

Bei KPMG gibt es noch weitere Baustellen. Wie bereits berichtet, baut die Beratungssparte ihr Angebot für Versicherungsunternehmen aus. Der Versicherungsmathematiker Kai Prestinari arbeitet seit Dezember 2019 im neu geschaffenen Geschäftsbereich Insurance Management Consulting von KPMG.