Asiatische Anleihen HSBC startet zwei asiatische Anleihefonds

HSBC-Vorstand in Deutschland und für das Asset Management verantwortlich: Rudolf Apenbrink

HSBC-Vorstand in Deutschland und für das Asset Management verantwortlich: Rudolf Apenbrink

HSBC Asia Bond und HSBC Indonesia Bond heißen die beiden neuen Rentenfonds aus dem Hause HSBC Asset Management. Die Fondsmanager Alfred Mui (Asia Bond) und Gordon Rodrigues (Indonesia Bond) sollen die guten Fundamentaldaten vieler asiatischer Volkswirtschaften nutzen. Das Bondpicking spiele vor allem eine wichtige Rolle, um Risiken zu managen.

„In einer Welt mit niedrigen Renditen sollten Anleger jenseits der etablierten Märkte nach Mehrerträgen suchen“, sagt Rudolf Apenbrink, der für das Asset Management verantwortliche Vorstand von HSBC Deutschland. „Asien ist zu bedeutsam, um von Anleiheinvestoren außen vor gelassen zu werden.“

Fondsmanager Mui kauft in den HSBC Asia Bond auf US-Dollar lautende Unternehmensanleihen, gestreut über die Länder und nach Sektoren. Mit dem Fonds soll er die Performance der Benchmark, dem Markit iBoxx USD Asia Bond Index, erreichen. Staatsanleihen und Quasi-Staatsanleihen kann Mui bis zu 30 Prozent dem Portfolio beimischen. Ein Fokus mit etwa einem Drittel der Fondsvermögens wird auf chinesischen Papieren liegen. Die durchschnittliche Duration liegt derzeit bei 5,13 Jahren, die Rendite zur Restlaufzeit derzeit bei 3,8 Prozent.

Das Portfolio von Manager Rodrigues hingegen wird sich gänzlich auf den indonesischen Rentenmarkt fokussieren. In den HSBC Indonesia Bond kauft der Fondsmanager dabei Staatsanleihen, Quasi-Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Die meisten der Rentenpapiere sind in Indoesischer Rupiah denominiert. Die Strategie bezieht dabei auch indonesische Offshore-Bonds mit ein. Derzeit gewichtet Rodrigues lokale Anleihen mit Laufzeiten von 5 bis 7 und 10 bis 20 Jahren über. Die Bruttorendite liegt aktuell bei 7,1 Prozent.