Alternative Anlagen Ardian legt Fonds für Private-Equity-Investments auf

Dominique Senequier, Geschäftsführerin von Ardian

Dominique Senequier leitet seit der Gründung 2012 die Geschäfte von Ardian. Bildquelle: Ardian

Die Investmentgesellschaft Ardian hat einen neuen in Luxemburg beheimateten Fonds für institutionelle und semi-professionelle Anleger gestartet. Der Ardian Access ist ein sogenannter SICAV-RAIF, ein reservierter alternativer Investmentfonds (RAIF) in Luxemburg, der als Investmentgesellschaft mit variablem Kapital (Société d'Investissement à Capital Variable, kurz SICAV) strukturiert ist.

Der Fonds investiert in zwei Bereiche: Er kauft bestehende Private-Equity-Anteile auf dem Sekundärmarkt und beteiligt sich an Co-Investments. Für die Auswahl nutzt Ardian eine Datenbank mit 650 General Partnern, 1.600 Fonds und 10.000 Portfoliounternehmen.

Das Sekundärmarkt-Team der Gesellschaft wickelte in den vergangenen Jahren Transaktionen über 40 Milliarden US-Dollar ab, während das Co-Investment-Team in 140 Portfoliounternehmen investierte. Diese Erfahrung fließt in die Fondsstrategie ein.

 

Flexibilität für Anleger 

Die Mindestanlage beträgt 100.000 Euro. Anleger können täglich Anteile zeichnen, allerdings gibt die Mitteilung des Unternehmens keine Auskunft über Rückgabemodalitäten oder Kündigungsfristen. Der Fonds hat eine Laufzeit von 99 Jahren, was nicht untypisch für Evergreen-Vehikel mit illiquiden Private-Equity-Investments ist.

Carne Global Fund Managers (Luxembourg) S.A. übernimmt die Verwaltung, während Ardian als Portfoliomanager fungiert. Die technische Abwicklung erfolgt über die Fintech-Plattform iCapital, die auf alternative Investments spezialisiert ist.

Ardian verwaltet insgesamt Vermögenswerte von 180 Milliarden US-Dollar in Private Equity, Infrastruktur und Private Credit. Die Gesellschaft beschäftigt mehr als 1.850 Mitarbeiter an 19 Standorten.

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