Vermögensverwalter zahlt 3,2 Milliarden Euro RWE und Apollo gründen Joint Venture für Amprion-Anteil

Arbeiten an einer Stromleitung von Amprion.

Arbeiten an einer Hochspannungsleitung von Amprion. Bildquelle: Imago Images / Presse Photo Horst Schnase

RWE und Apollo Global Management gründen ein Joint Venture für den 25,1-prozentigen Anteil von RWE an Amprion. Ziel ist es, weitere Investitionen in das Übertragungsnetz zu finanzieren und das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen. Die Verantwortlichen von Amprion begrüßen laut Pressemitteilung die Transaktion als ein Zeichen des Vertrauens in die Strategie des Unternehmens.

RWE behält Kontrolle 

Im Rahmen der Vereinbarung, deren Abschluss vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen für das vierte Quartal 2025 erwartet wird, stellt der Vermögensverwalter 3,2 Milliarden Euro an RWE bereit und erhält dafür eine Beteiligung an einem neu gegründeten Joint Venture (JV), das den 25,1-prozentigen Anteil von RWE an Amprion halten wird.

RWE behält die operative Kontrolle über das JV und verwaltet weiterhin die Beteiligung an Amprion. Die restlichen 74,9 Prozent der Amprion-Anteile hält weiterhin die M31 Beteiligungsgesellschaft.

 

Apollo Global Management ist ein weltweit tätiger Vermögensverwalter mit Erfahrung im Bereich der Infrastrukturinvestitionen, der damit laut Pressemitteilung zum langfristig orientierten Geschäftsmodell des Übertragungsnetzbetreibers passt.

Amprion ist neben Transnet-BW, 50 Hertz und Tennet einer der vier großen Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland. Das Netz der in Dortmund ansässigen Amprion erstreckt sich über sieben Bundesländer und versorgt rund 29 Millionen Menschen mit Strom. Der Übertragungsnetzbetreiber plant bis 2029 rund 36,4 Milliarden Euro in den Ausbau zu investieren.

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