Thomas Moll und Tobias Sticht sind in die Geschäftsführung von Aon Deutschland aufgerückt. Der Versicherungsmakler befördert damit zwei Führungskräfte aus den eigenen Reihen.
Moll verantwortet künftig als Geschäftsführer das Broking in den Regionen und die Spezialversicherungen (Specialties) sowie Aons internationale Risikoberatung (Global Risk Consulting) in Deutschland. Er überwacht, dass branchenspezifische Kundenanforderungen überregional eingehalten werden.
Moll war bei Aon Deutschland seit 2020 Regionalleiter Süd und seit 2024 Leiter Broking für Süddeutschland. Süddeutschland zählt laut Aon Deutschland zu den umsatzstärksten Regionen in Deutschland. Insgesamt arbeitet er seit sieben Jahren bei dem in Deutschland führenden Versicherungsmakler. Gut 17 Jahre arbeitete er bei der Allianz Gruppe – davon alleine rund 13 Jahre bei Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Die Allianz-Tochter versichert Schaden- und Unfallrisiken bei Konzernen. Sieben Jahre lang war Moll dort leitender Underwriter für Haftpflichtversicherungen.
Sticht soll KI in die Beratertätigkeit integrieren
Stichts Aufgabe besteht darin, den Einsatz von KI in den regionalen Berateralltag zu bringen. Ziele sind eine erhöhte Effizienz und ein gesteigerter Vertriebsumsatz. Sticht war seit 2023 kaufmännischer Geschäftsführer (Chief Commercial Officer) bei Aon Deutschland. Insgesamt ist er seit 14 Jahren in dem Haus tätig. Er war drei Jahre Kundenbetreuer (Account Manager) bei dem Industrieversicherer HDI. Die Versicherung gehört zum Talanx-Konzern, der im M-Dax gelistet ist.
„Die klare Aufgabenteilung in der Geschäftsführung stärkt regionales Broking und Vertrieb nachhaltig und ermöglicht es uns, Servicequalität, Effizienz und Kundennähe spürbar weiter zu steigern“, sagt Marcel Amon, der seit Juli 2026 Geschäftsführer (CEO) für kommerzielle Risikolösungen (Commercial Risk Solutions) ist.
Aon Deutschland ist ein führender Versicherungsmakler für Altersversorgung, Gehalt und Gesundheit. Walter Jauch und Otto Hübener gründeten das Haus 1919 in Hamburg. 1.700 Mitarbeiter arbeiten an dem deutschen Standort. Seit 1997 gehört das Unternehmen zum anglo-amerikanischen Aon, der im Juli 2026 eine Marktkapitalisierung von 76,3 Milliarden US-Dollar (66,6 Milliarden Euro) hat.