Anlageberatung, Vermögensverwaltung und Private Banking Apobank will mit neuer Marke in der Vermögensberatung punkten

Düsseldorfer Zentrale der Deutschen Apotheker- und Ärztebank: Über eine eigene Marke will die Bank der Ärzte und Apotheker präsenter mit ihren Vermögensdienstleistungen am Markt auftreten. | © Apobank

Düsseldorfer Zentrale der Deutschen Apotheker- und Ärztebank: Über eine eigene Marke will die Bank der Ärzte und Apotheker präsenter mit ihren Vermögensdienstleistungen am Markt auftreten. Foto: Apobank

Bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) sollen künftig alle Angebote rund um das Thema Vermögen in der neuen eigenständigen Sparte Apoprivat gebündelt werden, wie die Bank der Ärzte und Apotheker im Zuge der Veröffentlichung ihrer 2017er Geschäftszahlen mitteilt. Unter diesen Schwerpunkt fallen die Anlageberatung, die Vermögensverwaltung sowie das Private Banking.

Mit Sparte ist keine Organisation im Sinne einer Unternehmenseinheit gemeint, die einer Hierarchie folgt oder der ein Abteilungsleiter vorsteht. Hintergrund und Ziel der Zusammenlegung ist, dass die Apobank beim Thema Vermögen sichtbarer werden will, wie ein Sprecher auf Nachfrage mitteilt.

Über eine eigene Marke – erste Anzeigen sollen Anfang Mai starten, der Webauftritt werde ab Mitte Juni umgestaltet – will man präsenter mit den verschiedenen Vermögensdienstleistungen am Markt auftreten. Bisher finden sich zwar die Heilberufler bei der Apobank recht schnell wieder zu Themen wie Existenzgründung, doch auf der Vermögensseite sei das Angebot für potentielle Kunden entsprechend noch nicht klar strukturiert.

Bereits Ende 2017 hatte die Apobank Hand angelegt an ihre Strukturen im Privatkunden- und Wertpapiergeschäft. So sind die Private Banker des Instituts künftig in der Fläche, sprich in allen 42 Filialen anzutreffen. Zuvor waren sie nur an 15 Standorten vor Ort. Damit verbunden sind auch Änderungen in der Vertriebsstruktur im Private Banking, regional und in der Filiale vor Ort.

Zahlen 2017

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss nach Steuern von 61,9 Millionen Euro (2016: 61 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis vor Steuern lag mit 132,8 Millionen Euro unter dem Vorjahrergebnis, aber deutlich höher als geplant (2016: 159,6 Millionen Euro). Hierin enthalten sind Zuführungen zu Rücklagen und Reserven.

Konkret habe sich der Ausbau der Leistungen in der Anlageberatung gelohnt. Im Wertpapiergeschäft mit Privatkunden beträgt das Depotvolumen 8 Milliarden Euro. Davon betreut die Apobank in der Vermögensverwaltung 6.600 Kunden mit einem Volumen von 3,2 Milliarden Euro. Gut sei auch das Geschäft mit institutionellen Anlegern verlaufen.