Nachfolge offen Andreas Przewloka verlässt State Street Bank International

Andreas Przewloka verlässt State Street 2026.

Andreas Przewloka will die State Street Bank International 2026 verlassen. Bildquelle: State Street Bank International

Andreas Przewloka, Vorstandschef der State Street Bank International, hört 2026 auf. Das bestätigt er gegenüber der Börsen-Zeitung. Gemeinsam mit Konzernspitze und Aufsichtsrat laufe ein Prozess, um „in aller Ruhe“ einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu suchen. Dabei sei man auf einem guten Weg.

Geplant ist, dass er die Bank im ersten, spätestens zweiten Quartal 2026 verlässt. Przewloka sei aber „natürlich bereit, so lange dazubleiben, wie es notwendig ist“, er sehe jedoch seinen Auftrag als „erfüllt“ an. Man habe den operativen Gewinn seit seinem Amtsantritt um 45 Prozent gesteigert. Auch seien die regulatorischen Themen laut Przewloka so aufgesetzt, dass auf Basis von einem soliden EZB-Rating weiteres Wachstum und der Geschäftsausbau in Europa vorangetrieben werden könne. Przewloka übernahm den Posten Anfang 2023.

State Street ist zweitgrößte Verwahrstelle in Deutschland 

State Street verwahrt rund 380 Milliarden Euro in Deutschland. Nur die BNP verwahrt mehr. Dazu ist State Street einer der global größen Asset Manager.

 

Przewloka ist Physiker und promovierte am europäischen Kernforschungszen­trum Cern. Zugleich schloss er das Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Diplom ab. Seine Karriere führte ihn zunächst für neun Jahre zur Beratungsgesellschaft Accenture. Es folgten 18 Jahre bei der UBS, bei der er zum COO und stellvertretenden CEO der UBS Europe aufstieg, ehe er zu State Street wechselte. 

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