Übergang bis 2027 Ampega holt Kapitalanlagechef von der Provinzial

V.l.n.r.: Thomas Mann, Stefan Kampmeyer, Christoph Heidelbach, Jürgen Meyer, Dirk Erdmann

V.l.n.r.: Thomas Mann, Stefan Kampmeyer, Christoph Heidelbach, Jürgen Meyer, Dirk Erdmann Bildquelle: Ampega

Christoph Heidelbach rückt zum 1. Oktober 2026 in die Geschäftsführung der Ampega und übernimmt zum 1. Januar 2027 die volle Verantwortung für das Ressort Investment Management. Er folgt auf Thomas Mann, der die Kapitalanlage des Talanx-Vermögensverwalters seit 2009 verantwortet und sie noch bis Jahresende führt.

Wie es für Mann danach weitergeht, teilte das Unternehmen nicht mit. Talanx-Finanzvorstand Jan Wicke, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Ampega, kündigte an, Mann zu einem späteren Zeitpunkt zu verabschieden.

Heidelbach hatte Zum 1. August 2026 die Provinzial Asset Management auf eigenen Wunsch verlassen, nach 14 Jahren in der Geschäftsführung und sechs Jahren an deren Spitze. Eine Anschlussaufgabe nannte der öffentliche Versicherer damals nicht. Seine Aufgaben teilen sich seither Provinzial-Finanzvorstand Ulrich Scholten, der den Vorsitz in Personalunion führt, und Patrick Köper. Die Provinzial Asset Management verwaltet gut 50 Milliarden Euro. Vor seiner Zeit bei der Provinzial arbeitete Heidelbach zehn Jahre für den Daimler-Konzern, zuletzt als Bereichsleiter Global Portfolio Management bei Daimler Financial Services.

 

Kampmeyer wird Sprecher der Geschäftsführung

Mann gibt beide Funktionen ab, die er Anfang 2023 übernommen hatte: das Investment Management und den Sprecherposten. Sprecher der Geschäftsführung wird zum 1. Januar 2027 Stefan Kampmeyer, der der Ampega-Geschäftsführung seit Januar 2023 angehört und dort die Unternehmenssteuerung sowie die Kundenbetreuung verantwortet.

Die Ampega-Gesellschaften verwalten nach Unternehmensangaben rund 194 Milliarden Euro Kapital- und Immobilienanlagen (Stand: 31. Dezember 2025) und zählen damit zu den größten versicherungsnahen Vermögensverwaltern in Deutschland. Neben den Anlagen des Talanx-Konzerns betreuen sie Mandate institutioneller Kunden außerhalb der Gruppe. Für Kunden und Geschäftspartner ändere sich durch den Übergang nichts, teilt das Unternehmen mit.

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