Steuergesetz zeigt Wirkung Amis müssen drinnen bleiben

Seit März 2010 gibt es mittlerweile den „Foreign Account Tax Compliance Act“ (Fatca). Er soll 2013 in Kraft treten und Steuerhinterziehung von amerikanischen Anlegern im Ausland verhindern. Deren Anlageberater haben enorme Meldepflichten an amerikanische Behörden aufgebrummt bekommen.

Jetzt sinkt die Beliebtheit von US-Anlegern im Ausland, brachte eine Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg ans Licht. Darin gaben zahlreiche Großbanken an, keine amerikanischen Kunden mehr annehmen zu wollen. So zitiert der Schweizer „Tagesanzeiger“ den Chef der Bank of Singapore, Renato de Guzman: „Wir machen genügend Geschäfte in Asien, deswegen wollen wir uns das Leben nicht unnötig schwer machen.“ Angeblich sehen andere Banken das ähnlich. De Guzmans Haus habe bereits viele Millionen Dollar Anlagevolumen abgewiesen.

Seit 2011 betreut HSBC außerhalb der USA keine amerikanischen Kunden mehr. Andere folgen oder haben es schon lange getan.