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Alternative Beta Timing von Faktoren ist extrem anspruchsvoll

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Multi-Faktor-ETFs öffnen Smart Beta für breiteren Kundenkreis

Eine Hilfe bei dieser Herausforderung sollen Multi-Faktor-Indizes bieten. Diese betreiben zwar kein aktives Management der Faktoren, sie liefern aber eine langfristig möglichst optimale Kombination und Gewichtung verschiedener Faktoren. UBS hat gerade seinen ersten Multi-Faktor-ETF gestartet. Er ist bislang in London und in der Schweiz gelistet und bildet sechs Faktoren auf den US-Markt ab. Er soll das Thema Alternative Beta einem breiteren Kundenkreis und auch Privatinvestoren besser zugänglich machen.

Zudem bietet UBS ETFs auf vier Einzelfaktoren an, jeweils mit regionalem Fokus auf die USA und die Eurozone. Quality ist eine defensive Strategie mit Unternehmen mit beständigen Geschäftsmodellen und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. Die Prime-Value-Strategie identifiziert unterbewertete Unternehmen, die zusätzlich noch spezielle Qualitätskriterien erfüllen. Total Shareholder Yield zielt auf Unternehmen ab, die durch Dividenden oder Aktienrückkäufe direkt Kapital an ihre Aktionäre ausschütten. Der Low-Volatility-ETF wählt Aktien mit der niedrigsten Drei-Jahres-Volatilität aus.

Passend zum niedrigen Zinsumfeld verzeichnet die Strategie Total Shareholder Yield relativ hohe Zuflüsse, die Faktoren Qualität und Prime Value sind aktuell ebenfalls gefragt. Bei Low Volatility sind dann wieder höhere Zuflüsse zu erwarten, wenn die Märkte korrigieren. In turbulenten Marktphasen neigen schwankungsarme Aktien zur Outperformance.

Insgesamt verwaltet UBS aktuell rund 500 Millionen Euro in Alternative-Beta-ETFs. Gesehen auf das gesamte verwaltete ETF-Vermögen des Unternehmens in Höhe von 40 Milliarden Euro ist dies noch ein überschaubarer Bereich. Das Interesse ist aber groß. Die Chance auf eine Verbesserung des Risiko-Ertrags-Profils des Portfolios wird das Thema in den nächsten Jahren stark wachsen lassen.